About

Mein Name ist Silke Soares David.

Ich bin ausgebildete Diplom-Bibliothekarin und war in meinem Beruf mehrere Jahre tätig, darunter als Leiterin einer Unifachbereichsbibliothek, einer schulbibliothekarischen Arbeitsstelle und sechs Jahre als Regionalbibliothekarin beim Goethe-Institut in Sao Paulo in Brasilien. Durch Hochzeit mit einem Brasilianer trage ich einen brasilianischen Namen, bin jedoch von Haus aus Deutsche, wenn ich mich auch nicht wirklich deutsch fühle, sondern eher als Weltenbürgerin.

Viele der letzten Jahre lebte ich reisend ausserhalb des Systems vor allem in Frankreich und beschrieb mein abenteuerliches Leben als Reiseschriftstellerin und Bloggerin unter dem Pseudonym Silvia Fischer alias Michelle auf vagabundenblog.wordpress.com. Ich wollte in der Praxis zeigen, dass ein anderes Leben ohne oder mit wenig Geld möglich ist. Inzwischen bin ich jedoch wieder in das System zurückgekehrt, da ich gesehen habe, dass ich ausserhalb des Systems lebend keinen Impakt mehr hatte auf das System.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Zukunftsvisionen, bei denen nahezu alle Probleme der heutigen Zeit gelöst sind.

Ich schrieb die Visionen in Kurzfassung auf und nun möchte ich sie an dieser Stelle veröffentlichen, da ich die Zeit für gekommen halte, den Hebel umzustellen von der Zerstörung der Natur hin zu ihrer Bewahrung. Das ist – wie ich finde – unsere Aufgabe als Menschen.

Mit dieser Seite möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Welt eine andere wird. Ganz nach dem Prinzip Kolibri, nach dem Pierre Rabhi in Frankreich eine eigene Bewegung gegründet hat. Demnach trägt jede(r) seinen kleinen Teil zum großen Ganzen bei, zum großen inneren und äußeren Wandel, wie wir ihn uns wünschen für diese Welt. Ich weiß, dass viele Menschen Visionen dieser Art in ihrem Herzen tragen. Meine Aufgabe sehe ich darin, sie sichtbar zu machen als Gegenpol gegen das, was auf dem Planeten gerade abläuft. Damit wir wissen, wo es sinnvoll waere hinzusteuern und um einen Richtungswechsel vornehmen zu können.

Ich habe sie andere Welt genannt, weil der Begriff neue Welt schon mit zu vielen Assoziationen besetzt ist. Ich gehe zwar davon aus, dass es eine bessere Welt ist, aber halte es doch für etwas vermessen, sie so zu nennen. Deshalb nenne ich sie „andere Welt“.

„Eine andere Welt ist möglich“ war auch das Motto auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre, bei dem ich einmal selbst dabei war und selbst attac hat diesen Satz auf ihre Fahnen geschrieben.

Ziel der Seite ist nicht nur, eigene Utopien und die anderer Menschen zu veröffentlichen, sondern sie soll auch eine Anregung sein, dass jeder selbst bei sich schaut, welche Vision von der Welt in ihm oder ihr steckt und was sie mit dem zu tun hat, was wir auf der Erde haben.

Denn wie schrieb der Schriftsteller Antoine de Saint-Excupéry:

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem großen, endlosen Meer.“