Tag des offenen Denkmals

Am morgigen Sonntag, den 9. September 2018 ist Tag des offenen Denkmals. Ich habe das durch Leute erfahren, die darüber gesprochen haben. Da ich einmal zu einem solchen Anlass in Frankreich eine Kirche besucht habe, die das ganze Jahr geschlossen war und mir dies in bleibender Erinnerung blieb, weil es etwas so besonderes war, möchte ich dieses Date gerne auf dieser neu eingerichteten Plattform weitergeben. Denn auch das hat mit einer anderen Welt zu tun. Ein Denkmal ist eine Anknüpfung an etwas Vergangenes, etwas Gewesenes. Aber oft knüpfen wir ja auch heute gerne an etwas Vergangenes an, lassen etwas wieder Aufleben, was früher einmal war. Stellen etwas wieder so her wie es früher war. Lassen uns von etwas Vergangenem inspirieren oder berühren.

Ein Denkmal erinnert uns an die Geschichte, an das, was einmal war. Es erinnert uns auch daran, dass dann, wenn wir als einzelne Menschen und als Menschheit insgesamt uns nicht verändern, sich die Geschichte wiederholen kann. Wenn wir die Dinge nicht aufarbeiten, die einmal passiert sind. Wenn wir sie nicht mit einem liebevollen Blick, der aus unserem Herzen kommt betrachten, sie in unser Herz schließen, das Gewesene annehmen, als das, was war, um daraus zu lernen und für die Zukunft etwas Neues und anderes zu erschaffen, also es zu transformieren.

Es gibt eine Seite im Internet, auf der man in der gesamten Republik an allen Orten nach offenen Denkmälern suchen kann: www.tag-des-offenen-denkmals.de. Auf einer Karte sind alle am morgigen Sonntag offenen Denkmäler übersichtlich verzeichnet. Das Motto dieses Jahr ist „Entdecken, was uns verbindet“. Also: gehen wir auf Entdeckungsreise am morgigen Sonntag, um uns von dem alten berühren und verwandeln zu lassen, um etwas Neues zu kreieren. Aber es gibt natürlich auch noch viele andere Seiten, die man mit der Suchmaschine ixquick.de beispielsweise suchen kann ohne danach mit nerviger Werbung belästigt zu werden ;).