Solidargemeinschaft „andere Welt“

Schon seit ein paar Jahren schwebt mir die Gründung einer Solidargemeinschaft vielleicht in Form einer Stiftung oder in einer anderen Rechtsform vor, die zukunftsweisend sein sollte und dazu beitragen sollte, eine andere Welt zu erschaffen. Vor allem soll sie dazu dienen, Privateigentum in Gemeingüter umzuwandeln, um eine lebenswerte Welt für alle zu schaffen.

Sie soll helfen, Menschen, die aus welchen Gründen auch immer auf Privateigentum verzichten möchten und mithelfen wollen, eine andere Welt aufzubauen, einen Rahmen zu geben, in dem sie ihre Besitztümer in Verwahrung geben können, die dann zu ihrer bestmöglichen Bestimmung gebracht werden.

Jede(r), der oder die an den Kreis der Menschen angeschlossen ist, die in einer anderen Welt leben möchten und daran mitwirken, dass eine solche zustande kommt und jeder, der Wohneigentum selbst eingebracht hat, hat das Recht auf eine seinen Bedürfnisse entsprechende Unterkunft. Das ist sozusagen ein Grundrecht in der anderen Welt.

Hintergrund ist zum einen, Menschen eine Möglichkeit zu geben, zu wohnen ohne selbst Eigentum zu besitzen und ohne Miete zu zahlen, sondern nur die  anfallenden laufenden Kosten. Zum anderen soll es verhindern, dass manche Menschen mehrere Häuser oder Wohnungen besitzen ohne sie zu nutzen, dass Spekulationen mit Wohnraum betrieben werden, Preise in die Höhe getrieben, Gentrifizierung stattfindet, Menschen, die zahlungsunfähig werden ihre Wohnungen oder Häuser verlieren und und und. Es gibt Tausende von Gründen, über das bisherige System hinauszugehen, um etwas gänzlich neues und anderes zu schaffen.

Ziel ist, dass jeder Mensch ein für ihn geeignetes Zuhause an einem für ihn genehmen Platz hat und dass alle negativen Seiten des bisherigen Systems wegfallen, um ein neues humaneres und umweltverträglicheres System aufzubauen, das unabhängig von finanziellen Interessen einiger weniger Menschen ist.

Auch wünsche ich mir, Menschen eine Möglichkeit zu geben, alles, was sie wollen als Gemeingut zur Verfügung zu stellen und aber auch umgekehrt, es in der gewünschten Form zu benutzen ohne, dass es einer Person als Eigentum gehört.

Wünschenswert wäre auch, eine Stelle zu schaffen, in der ein Auto angemeldet werden kann. Einen Ort, an dem die Strafzettel ankommen und auch rechtzeitig bezahlt werden von Leuten, die gerade nicht unterwegs sind und sich darum kümmern. Von Geld, das vorher hinterlegt wurde für den Fall dass…

Überhaupt sehe ich auch eine Solidargemeinschaft für Geld. Dass jeder bestimmen kann, wie viel Geld er oder sie freiwillig der Solidargemeinschaft zur Verfügung stellt, das als gemeinsames Geld zählt. Damit könnten andere Menschen, die gerade Geld brauchen unterstützt werden.

Wichtig wäre dabei ein zinsfreies System.

Mit dem gemeinschaftlichen Geld können nicht nur zukunftsweisende Projekte, sondern auch Menschen in Notsituationen wirksam unterstützt werden.

Das erst einmal als Einführung in etwas, was mir schon lange im Kopf herumschwebt und darauf wartet, auf die Erde zu kommen.

Über Unterstützung bei der Umsetzung dieser Idee freue ich mich sehr.

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Pioneers of change

Wer immer sich für den Wandel interessiert, für den ist es wert, die Plattform der Gruppe Pioneers of change kennen zu lernen. Zuerst waren sie in Wien beheimatet, mitlerweile gibt es aber auch einen Ableger in Berlin.

Aktuell laufen die Vorbereitungen für ein Online summit, der von 7. – 17. März 2019 stattfindet und zu dem man sich schon anmelden kann. Wer sich zum Newsletter anmeldet, bekommt den Link zum kostenlosen E-book „Wege in die Zukunft“ mit Zukunftsinitiativen zum Mitmachen und Nachmachen.

Insgesamt will Pioneers fo change Menschen inspirieren und begleiten, um auf den Weg  in ihre sinnvolle Gestaltungskraft zu gelangen. Dazu gibt es einen LERNgang, der jeweils im Herbst beginnt und Menschen zu einem Changemaker ausbilden lassen können, was allerdings nicht umsonst ist, sondern etwas mehr als nur ein wenig kostet. Dafür werden die Pioneer*innen des Wandels umfassend unterstützt sowie gecoacht, erhalten ein Jahr lang in neun Modulen eine Ausbildung, um ihre Ideen zu verwirklichen und umzusetzen, sei es in Organisationen, als Selbständige*r oder mit einem Projekt.

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Kostenlos ist allerdings ein sehr zu empfehlender Online-Kurs mit Titel „Welt im Wandel„, der von Vivian Dittmar und Martin Kirchner als Online-Symposium erstellt wurde.  In vielen kurzen Videos wird häppchenweise auf die Probleme in unserer Welt aufmerksam gemacht und wir ermutigt, unseren Beitrag dazu leisten.

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Momentan werden auch ganz aktuell neue Regionalgruppen gebildet wofür Regionalgruppenleiter*innen gesucht werden und Menschen, die sich dazu berufen fühlen, willkommen sind. Wer sich dies vorstellen kann, trägt sich als Gastgeber*in ein,  bekommt Unterstützung in der Online-Academy, und kann an Workshops, Treffen ebenso wie an Video-Calls teilnehmen, um für diese Aufgabe gewappnet zu sein. In einer Liste und in einer Landkarte können alle an einem Gruppentreffen Interessierten schauen, wo es schon Regionalgruppen gibt, um daran teilzunehmen.

Aktuell kann sich jede/r beteiligen mit Ideen für gemeinsame kollektive Aktionen zum online summit, die Veränderung bewirken können.  Ist das nicht wunderbar?

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Die Webseite ist also sehr vielseitig, es gibt noch viel mehr wie nur das Beschriebene zu entdecken (wie zum beispiel einen Blog) und es lohnt sich auf jeden Fall für alle Wandelbewegte einmal vorbeizuschauen bei den pioneers of change!

Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“

Bis zum 20. Januar 2019 können Projekte und Ideen zur Förderung des ländlichen Raums beim Rat für nachhaltige Entwicklung eingereicht werden. Immerhin noch vier Tage!

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) fördert innovative Projekte und Ideen über den Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur. Die besten Ideen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert.

Wer kann am Ideenwettbewerb teilnehmen?

Am Ideenwettbewerb teilnehmen können gemeinnützige Akteure wie zum Beispiel Vereine, Stiftungen, Verbände, Initiativen und Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Schulen, Kindergärten und Gemeinden.

Wichtig ist, dass die antragstellende Institution im ländlichen Raum in Deutschland verankert ist. Die Kooperation mit der Gemeinde und/oder dem Landkreis ist wünschenswert, wobei diese aber auch selbst Antragsteller sein können. Auch Klein- und Mittelstädte bis maximal 30.000 Einwohner sind  antragsberechtigt. Außerdem können nur solche Ideen eingereicht und gefördert werden, die noch nicht umgesetzt werden. Bestehende Projekte können mit einer Weiterentwicklungsidee teilnehmen.

Ein Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal www.tatenfuermorgen.de bis zum 20. Januar 2019 einzureichen. Alle nötigen Schritte dazu sind dort erklärt. Die endgültige Entscheidung über eine Förderung trifft der Rat für Nachhaltige Entwicklung nach abschließender Prüfung.

Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein Förderprogramm des RNE, genauer gesagt, den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“. Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt beim Rat für Nachhaltige Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro für den Fonds bereit. Der RNE ruft in diesem Zeitraum mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur aus. Der Fonds möchte bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege ermöglichen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Also, wer spontan Ideen oder Projektvorschläge für den Wandel auf dem Land hat, kann sich kurzentschlossen noch schnell einen Träger suchen, die Kosten ermitteln und sich bis 20.1.19 bewerben.

Initiative „andere Welt“

Wir, eine kleine Gruppe von Menschen, haben die Initiative „andere Welt“ gegründet und folgendes gemeinschaftliche Papier erstellt:

Wir wünschen uns eine Welt, in der

  • Es keinen Privatgrundbesitz mehr gibt und jeder Mensch das Recht hat auf eine kostenfreie Unterkunft je seinen Bedürfnissen und nach Möglichkeit einen Garten ebenso wie auf eine Ferienunterkunft von Zeit zu Zeit
  • Eine Welt ohne Geld
  • Ein respektvoller Umgang mit Tieren herrscht, dass sie zu essen eher die Ausnahme ist als die Regel und es keine Tierversuche mehr gibt
  • Nur noch biologische Landwirtschaft betrieben und in Mischkulturen statt in Monokulturen angebaut wird
  • Es keine Privatfahrzeuge mehr gibt und nur noch Car-Sharing, Geschäftswägen und Wohnmobile
  • Der öffentliche Nah- und Fernverkehr Vorrang hat vor dem Individualverkehr mit optimal ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln, die für den Nutzer kostenfrei sind
  • Keine neuen Straßen mehr neu gebaut, sondern nur alte ausgebessert werden
  • Es kein Plastik mehr als Verpackungsmaterial gibt
  • Nur noch biologische Wasch- und Reinigungsmittel produziert und vertrieben werden
  • Ohne Profit gewirtschaftet wird
  • Keine Werbung mehr produziert wird
  • nur noch qualitativ hochwertige Produkte produziert werden
  • Keine Waffen mehr produziert werden und es kein Militär mehr gibt
  • Erst mit Naturheilmitteln geheilt wird und erst wenn dies kein Erfolg hat schulmedizinische Mittel eingesetzt werden
  • Fast nur noch Recyclingpapier genutzt wird
  • Die Lebensgrundlagen erhalten werden, in dem ursprüngliche Natur komplett geschützt ist und keine weitere Landversiegelung mehr stattfindet
  • Nur noch baubiologische Niedrigenergie- und Passivhäuser gebaut werden

Für eine Zeit des Übergangs für die Umstellung halten wir für das Beste,

  • Wenn jede(r) ein bedingtes Grundeinkommen von 1000 Euro im Monat erhält und sich dafür, wenn möglich, eineinhalb bis zwei Stunden pro Tag an fünf Tagen pro Woche freiwillig einbringt, mit dem, was er oder sie möchte und was gebraucht wird. Das kann auch künstlerisch sein.
  • Da viele Menschen nur noch acht bis zehn Stunden pro Woche einer produktiven Tätigkeit nachgehen, können sie den Rest des Tages Hilfsbedürftigen wie Alten, Kranken, Behinderten und Kindern helfen. Sie haben nun die Zeit und die Möglichkeit, sich gesund zu ernähren, zu leben und sich ausreichend zu bewegen
  • nur noch Tauschwährungen ohne Zins und Zinseszins zu haben
  • Plastikverpackungen bis zur kompletten Eliminierung durch ein Pfandsystem komplett recycelt werden
  • Die Kosten für Tickets im öffentlichen Nahverkehr auf einen Euro pro Stunde Fahrtzeit festzusetzen

Die Fragwürdigkeit von Subventionen

Wir sind nicht für Subventionen. Subventionen sind dazu da, Kontrolle auszuüben und bestimmte Prozesse zu steuern, aber wir steuern mit diesen Subventionen derzeit vollkommen in die falsche Richtung, nämlich in Richtung Zerstörung des Planeten – anstatt ihn zu bewahren. Die ganzen alten und eigentlich schon längst überholten Energiegewinnungssysteme erhalten noch unglaublich hohe Subventionen, obwohl das vernunftgemäß eigentlich schon lange nicht mehr sein dürfte. Da wir mittlerweile die Mittel und Wege erneuerbarer Energie haben, ist es auch unsere Pflicht als Menschen, diese umzusetzen und nicht an überholten Energien festzuhalten, nur weil sie manchen Menschen Geld einbringen und wir das so gewohnt sind.

Wir tragen Verantwortung für die Zukunft. Geld ist nur ein Mittel zum Zweck und sollte unserer Meinung nach generell nicht mehr als entscheidender Punkt für Handlungsentscheidungen benutzt werden. Entscheidender Punkt für Entscheidungen sollte das sein, was am besten für unsere Umwelt und am besten für einen zukunftsfähigen Planeten ist. Geld ist ein vorübergehendes Übel in der Geschichte der Menschheit, vor allem ein auf Zins und Zinseszins aufgebaute Geldsystem und ist absolut nicht im Sinne des Schöpfers. Die Moslems wissen das und sind uns in dieser Hinsicht bei der Umsetzung des göttlichen Willens auf der Erde eindeutig voraus. In der Zukunft wird kein Geld mehr in dieser Weise wie heute existieren und eine Rolle spielen. Deshalb wäre jetzt schon entscheidend, die Gedanken an Geld bei Entscheidungsfindungen auf die Seite zu schieben und Handlungsspielräume jenseits des Gelddiktats zu erobern. Handlungsspielräume, die uns frei entscheiden lassen, was das Beste für den Planeten und den Menschen ist. Für den Planeten, den wir erhalten wollen für zukünftige Generationen. Deshalb müssen wir grundsätzlich unsere Einstellung allem gegenüber ändern.

Das einzige, was Subventionen rechtfertigen würde wäre, wenn sie in die richtige Richtung gingen, also alles, was dauerhaft zukunftsfähig ist zu unterstützen und zu fördern. Was wäre dauerhaft zukunftsfähig? Das wären beispielsweise die biologische Landwirtschaft, erneuerbare Energien, öffentliche Verkehrsmittel, baubiologische Häuser, kleine Tante-Emma-Läden,  regionale Produkte etcetera. Darin müssten wir investieren, wenn wir es uns leisten wollen, etwas zu subventionieren. Dann könnten wir wirklich von heute auf morgen eine komplett bessere Welt erschaffen. Wenn wir nur das fördern, was uns weiterbringt im Hinblick auf eine komplett giftfreie Welt, die wieder eine Oase sein wird für Tiere und Pflanzen, wo sich die Insekten wieder vermehren können anstatt wie im derzeitigen System der Landwirtschaft für immer von der Erde zu verschwinden.

Deshalb sind wir eher dafür, Subventionen komplett sein zu lassen, als Dinge zu fördern, die weiterhin in die falsche Richtung, also hin zur Zerstörung statt zur Bewahrung des Planeten gehen. Also entweder Subventionen ganz streichen oder komplett nur zukunftsweisende Projekte fördern. Zukunftsweisend ist alles, was den Planeten nicht in irgendeiner Hinsicht zerstört. Monokulturen, die mit Herbiziden, Pestiziden und chemischen Düngemitteln behandelt werden sind jedenfalls definitiv nicht zukunftsfähig und deshalb auch in keiner Weise mehr mit Geldern aus öffentlicher Hand zu fördern. Die Zeiten, in denen wir sinnlos Raubbau an der Natur betrieben haben, ist vorbei. Unsere Verantwortung ist, uns so zu verhalten,  Dass unser Planet auch morgen noch bewohnt werden kann und dies ist bei der derzeitigen Entwicklung in keinster Weise der Fall. Ein komplettes Umdenken ist notwendig, auch und vor allem bei den Subventionen. Also: entweder gar keine mehr oder nur für wirklich zukunftsweisende Projekte und Entwicklungen und keine Augenwischerei.

Wir brauchen eine spirituelle Revolution

Das hörte ich als Zitat vom Dalai Lama dieser Tage und glaube es auch selbst: Wir brauchen eine spirituelle Revolution. Wir brauchen eine Rückverbindung des Menschen zu unserer Erde, zu Mutter Erde, nicht nur eine Rückverbindung zu unserem Ursprung, zu Gott. Wir brauchen beides.

Es ist ganz wichtig, dass wir verbunden sind. Denn dann können solche Dinge nicht mehr passieren wie am Hambacher Forst.

Wir brauchen eine Umkehr von unserem zerstörerischen Tun. Von Ausbeutung von Mutter Erde, die uns Lebensraum geschenkt hat, um zu wachsen und zu gedeihen, aber nicht, um sie zu zerstören. Statt sie zu ehren, zerstören wir sie. Das ist nicht rechtens. Auch nicht vor Gott. Die Auslegung der heiligen Schrift, wir sollten uns die Natur untertan machen ist eine Fehlinterpretation wie mir letzthin zu Ohren kam. Gemeint ist, mit der Natur zusammenzuarbeiten. Eine jahrtausendealte Fehlinterpretation mit fatalen Folgen.

Wer verbunden ist mit der Erde, dem eigenen leiblichen Körper, der ja aus Erde gemacht ist, käme gar nicht auf die Idee, sie dermaßen auszubeuten, dass Mensch, Tier und Pflanze darunter leidet, denn er oder sie möchte ja nur eins: dass es ihr gut geht, damit sie uns weiterhin viele Früchte bringt, um uns zu ernähren. Er möchte sie fördern statt zu zerstören.

Es geht darum, ein Stopsignal zu setzen. Stop! Wir machen etwas falsch. Wir sind nicht auf der Welt, diesen Planeten zu zerstören. Wir sind da, um ihn vor der Zerstörung zu bewahren. Wir haben kein Recht darauf, ihn zu zerstören. Das ist widerrechtens. Wir haben dafür keine Erlaubnis. Wir nehmen sie uns, obwohl wir sie vor und von Gott nicht haben. Wir spüren es noch nicht einmal, dass wir diese Erlaubnis nicht haben, weil wir die Verbindung zu unserem Ursprung, zu Mutter Erde und zu Gott verloren haben. Wir brauchen wieder eine Rückverbindung und diese erlangen wir, in dem wir uns täglich für eine gewisse Zeit in der Natur aufhalten, uns ganz bewusst mit ihr verbinden, uns über sie mit dem Rest der Welt verbinden. Am besten zwei Stunden am Tag. Jeden Tag. In irgendeiner Form.

Wenn wir uns jeden Tag in irgendeiner Form in der Natur bewegen, sind wir wieder mit ihr verbunden und können uns plötzlich nicht mehr vorstellen, unsere eigenen Lebensgrundlagen dermaßen zu zerstören. Bewegung in der Natur bringt Heilung, gibt uns einen Ausgleich, ist wohltuend, bringt uns ins Gleichgewicht. Die Natur gibt uns, was wir brauchen. Wenn wir sie zerstören haben wir nicht mehr was wir brauchen, weder auf kurze noch auf lange Sicht. Lasst uns uns mit ihr verbinden, jeden Tag aufs Neue. Geben wir uns Zeit – jeden Tag zwei Stunden – für unsere Rückverbindung, unser inneres Gleichgewicht und alles wird gut. Das ist die Revolution, die wir wirklich brauchen. Die wir wirklich alle dringend brauchen. Körperlich, seelisch und geistiges Wohlbefinden und Lebensfreude wird die Folge sein – und das für alle Menschen auf dem gesamten Planeten. Keine zerstörerischen Aktionen mehr, sondern bewahrende. Ein Stop der Zerstörung, ein Ja zur Bewahrung der Schöpfung, der Natur. Und zwar allerortens.

Zwei Stunden am Tag für unsere spirituelle Rückverbindung und die Welt wird eine andere. Und die Menschen auch.

Für ein bedingungsvolles Grundeinkommen

Als Fernziel schwebt mir eine Welt ohne Geld vor. Warum? Weil ich die Erfahrung gemacht habe: ohne Geld ist man am glücklichsten! Und ich möchte natürlich, dass alle Menschen auf dieser Welt glücklich sind.

Auf dem Weg dorthin halte ich ein bedingtes Grundeinkommen für zweckmäßig, bei dem jede(r) eineinhalb bis zwei Stunden am Tag an fünf Tagen die Woche, also 7,5 bis zehn Stunden pro Woche einer produktiven Tätigkeit nachgeht. Das heißt, etwas tut, was notwendig ist in seiner Umgebung zu tun oder auch eine künstlerische Tätigkeit. Entscheidend ist, dass jede Person sich selbst täglich freiwillig für diese eineinhalb bis zwei Stunden Zeit nimmt, etwas für andere zu tun. Das natürlich nur, insofern es der Gesundheitszustand der Person zulässt. Es soll also kein bedingungsloses Grundeinkommen sein, sondern ein an diese Bedingung geknüpftes Grundeinkommen, einfach weil viele Dinge notwendig sind verrichtet zu werden. Damit dies nicht an den immer gleichen Personen hängenbleibt, die sich für andere einsetzen, ist es wichtig und entscheidend, dass jede(r) sich in irgendeiner Art und Weise einbringt.

Jede(r) sucht sich idealerweise selber aus, was er oder sie für andere Menschen machen möchte. Ich stelle mir das so vor, dass es Arbeiten gibt, die getan werden müssen und Freiwillige, die sich dafür melden, weil sie es sich aus der Reihe von zu verrichtenden Tätigkeiten ausgesucht haben. Und es dann auch gerne und mit Freude tun. Das einfach deshalb, weil eine Reihe von Dingen zu tun sind, die bei einem komplett bedingungslosen Grundeinkommen nicht getan werden würden. Für die Menschen dann wiederum in irgendeiner Form bezahlt werden müssten und davon möchten wir ja wegkommen.

Deshalb schlage ich ein anderes System vor, in dem jede(r) 1000 Einheiten einer zu definierenden Währung erhält, in der es keinen Zins und Zinseszins gibt. Dies ist für eine Zeit des Übergangs zu einer komplett geldlosen Welt. Geldlos heißt, eine Währung ohne Zins und Zinseszins, denn das ist, was Geld heutzutage auszeichnet und was zu einer Vielzahl von Problemen geführt hat. Das kann auch eine Alternativwährung sein, die auch vorübergehend für einen gewissen Zeitraum genutzt wird bis wir alle in einer Welt des freien Gebens und Nehmens angekommen sind.

Der Rest der Zeit des Tages steht den Menschen zur Verfügung, um sich gesund zu ernähren, selbst zu kochen oder anzubauen, für einen Ausgleich zu sorgen in Form von Bewegung oder anderen Aktivitäten und sich um hilfsbedürftige Menschen wie Alte, Kranke, Behinderte und Kinder zu kümmern.

Visionen einer Welt von morgen

Visionen

I have a dream“

Für eine andere, bessere Welt

Seit langem sehe ich eine andere, viel bessere Welt vor mir, die so gar nichts mit der Welt von heute zu tun hat.

Wie sieht die Welt in dieser Vision aus?

Allem voran gibt es ein neues Paradigma:

Wir handeln in vollem Bewusstsein und stets zum Wohle aller

Alles Erstes gilt also ein neues Paradigma in dieser Welt. Alle Menschen handeln nämlich zukünftig stets zum Wohle allen Lebens. Dies ist Handlungsmaxime jeder Tat. Dient das dem Wohle aller? ist die Frage, die vor jeder Handlung steht, vor jeder Entscheidung, ob sie allein oder mehrheitlich getroffen wird. Denn das Ansinnen des Menschen ist im Grunde darauf ausgerichtet, seiner Umwelt zu dienen, freilich aus freien Stücken und nicht aus einem Zwang heraus und das auch erst, nachdem er sich ausreichend um sich selbst gekümmert hat. Ganz einfach, weil es eigentlich die wahre Bestimmung eines jeden Menschen ist, mit seinen Talenten zum Wohle aller beizutragen.

Alle Menschen leben im Einklang mit dem, was ist. Sie leben und handeln nicht gegen die Natur, sondern für sie, denn sie haben erkannt, dass die Natur ihre Lebensgrundlage darstellt und dass sie, wenn sie die Natur zerstören, auch ihre Lebensgrundlage zerstören und damit einen Teil von sich selbst. So bleibt ursprüngliche Natur als unbedingtes Gut erhalten und ist absolut geschützt. Nur die schon vorher von Menschen veränderten Flächen werden weiterhin benutzt. Mit dem Wohle aller sind nämlich auch Tiere und Pflanzen gemeint, das heißt, wir fragen bei all unserem Tun, ob dies auch dem Wohle der Lebewesen in unserer Umgebung dient und nicht nur dem menschlichen Wohl.

Es wird auch nichts mehr wegen Geld getan, denn Geld in der heutigen Form gibt es überhaupt nicht mehr in Zukunft. Wenn, dann gibt es nur Tauschwährungen ohne Zins- und Zinseszins, denn so etwas wie Zins und Zinseszins zu nehmen, gilt in der zukünftigen Welt als absolute Freveltat. Denn jeder bekommt das, was er wirklich zum Leben braucht kostenlos: Nahrung, Kleidung und Unterkunft.

So gibt es auch keinen Privatgrundbesitz mehr in der zukünftigen Welt. Die Erde gehört allen zusammen und zugleich niemandem explizit. Es kann nur gemeinsam entschieden werden, von Menschen, die das Wohl aller und nicht das Wohl einiger weniger im Blick haben, in welcher Form was genutzt wird.

Jeder Mensch hat das Recht auf eine geeignete Unterkunft, je nach seinen Bedürfnissen entsprechend den vorhandenen Möglichkeiten. Wenn möglich auch einen Garten dazu und ab und zu eine Ferienunterkunft.

Patente oder Verträge irgendwelcher Art sind abgeschafft, weil sie nicht dem Wohle aller dienten. Die Erfindungen werden der gesamten Menschheit in einem Pool zugänglich gemacht, damit jeder daraus Nutzen ziehen kann. Damit weltweit für alle Bereiche des Lebens umweltfreundliche Methoden gefunden und genutzt werden können. So wird es auch keine Unternehmen mehr geben, die in irgendeiner Weise auf Profit ausgerichtet sind. Es gibt auch keinen Unterschied mehr in der Wertigkeit von Männern und Frauen. Beide Geschlechter werden gleichermaßen gewürdigt und anerkannt, jeder mit seinen Stärken und Schwächen. Die Menschen setzen auch nur noch zwei und nicht viel mehr Kinder in die Welt, denn man will die Weltbevölkerung, die schon hoch genug ist, nicht noch vermehren.

Auch kriegerische Auseinandersetzungen gehören der Vergangenheit an. Waffen werden gar keine mehr gebaut, da sie nicht mehr gebraucht werden, weil alle Menschen ihre Konflikte auf friedvolle Art und Weise bewältigen.

Ein weiteres neues Paradigma ist:

schade deiner Umwelt nicht mehr, als dies unbedingt notwendig ist

Ein weiteres Paradigma ist also, nichts zu tun, was der Umwelt mehr schadet, als dies für das eigene Überleben wirklich notwendig ist. Auch das wird als Handlungsmaxime in der zukünftigen Welt stets mitberücksichtigt.

Das fängt bei der Ernährung an. Da wird sich jeder täglich die Frage zu stellen haben: Ist es in Ordnung, dass ich Fleisch in irgendeiner Form zu mir nehme oder schade ich dadurch die Umwelt nicht mehr, als dies unbedingt notwendig ist? Schauen wir uns hier als Beispiel einmal im Detail an, was für Fragestellungen da eine Rolle spielen, denn darum wird es gehen.

So entscheide ich im Bewusstsein dessen, dass der Fleischkonsum zur großflächigen Vernichtung von Regen- und anderen Wäldern führt, um Weideflächen zu schaffen und Futtermittel anzubauen. Dadurch wird unermesslicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen vernichtet. Unzählige Arten sind deswegen am Aussterben und schon ausgestorben. Menschen hungern und verhungern, weil sie deswegen nichts zu essen haben. Ein Vielfaches an Wasser wird verbraucht im Vergleich zu der Ernährung mit pflanzlichen Lebensmitteln. Tiere leben als auch sterben unter unwürdigen Bedingungen und werden mit Medikamenten vollgepumpt, um die Qualen, die sie erleiden, überhaupt zu überleben. Von der Energiepyramide her wird acht bis zehn mal soviel Energie verbraucht, als wenn wir rein pflanzliche Produkte zu uns nehmen würden…  Ich entscheide im Bewusstsein all dessen, was mit meinem Handeln zusammenhängt für oder gegen ein bestimmtes Handeln. Ich entscheide mich bewusst und nicht aus einer alten Gewohnheit heraus.

Ein anderer Aspekt ist der konventionelle Landbau, der in der Zukunft keinen Platz mehr hat. Herbizide, Pestizide, chemische Düngemittel und Gentechnik haben absolut nichts mehr auf der zukünftigen Erde verloren. Denn alles schadet der Umwelt wesentlich mehr, als dies notwendig und zu verantworten ist. Solche Methoden sind nicht tragfähig, da sie Böden auf lange Sicht zerstören, Insekten und andere Tiere töten, darunter auch die Bienen, die für die Befruchtung unbedingt notwendig sind, das Grund- und Trinkwasser belasten…

Auf der Erde werden in der heutigen Zeit gut 50% aller produzierten Lebensmittel weggeworfen. Auf der anderen Seite der Welt hungern mindestens eine Milliarde Menschen. Eine fünfstellige Zahl stirbt heutzutage noch täglich an Hunger. Es wird  argumentiert, der biologische Anbau werfe nur die Hälfte an Ertrag ab. Aber wir brauchen auch nur die Hälfte des Ertrages, dafür gerecht verteilt und wenn Weide- und Futtermittelflächen genutzt werden, um menschliche Nahrungsmittel anzubauen, können wir noch viele Menschen versorgen.

Auch die ganzen konventionellen Reinigungs- und Hygieneprodukte, die voller Chemikalien sind, die noch dazu in grausamen Tierversuchen getestet werden, werden in Zukunft auf der Erde nicht mehr produziert und verwendet. Es sind dann nur noch umweltgerechte biologisch abbaubare Produkte im Einsatz, die unsere Umwelt nicht auf irgendeine Art und Weise mehr als nötig schädigen und keinem Tier Leid zufügen.

Auch der Papierkonsum wird einem bewussteren Umgang weichen. Allen Menschen ist klar, dass zum Herstellen von Papier Bäume gefällt werden, dass weißes Papier durch umweltschädliche Chlorierung hergestellt wird und dass Druckerschwärze voll mit giftigen Chemikalien ist.

So werden einmalig genutzte Papiere wie Toilettenpapier, Taschentücher oder Küchenrollen nur noch aus Recyclingpapier sein, da einen Baum zu töten für diese Zwecke mit nichts zu rechtfertigen ist. Die viele Werbung wird auch wegfallen, denn sie ist schlichtweg unnötig und nicht tragbar. Und bei anderem Papier werden die Menschen sich fragen, ob dies wirklich blütenweiß sein muss oder ob auch ein mit weniger Chemikalien behandeltes Papier ausreicht. Wir wägen stets ab zwischen Umweltbewusstsein, Ästhetik oder anderen Aspekten, wobei Umweltbewusstsein an erster Stelle steht.

Die Maxime, seiner Umwelt nicht mehr zu schaden, als dies unbedingt notwendig ist, führt dazu, dass Autos und Maschinen nur noch gemeinschaftlich genutzt werden, da sie sehr aufwendig in der Herstellung, in der Wartung und im Verbrauch von Rohstoffen sind. So etwas wie geplante Obsoleszens wird der Vergangenheit angehören, da es darum gehen wird, nur noch möglichst qualitativ hochwertige Produkte mit langer Lebensdauer zu produzieren, weil zukünftig so ressourcenschonend wie möglich produziert wird und die Materie insgesamt wesentlich stärker geachtet wird. Öffentliche Verkehrsmittel werden  optimal ausgebaut und nach einer Übergangszeit kostenfrei sein, da Mobilität als eine Grundvoraussetzung zur Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben gilt.

Energien werden komplett erneuerbar sein. Alle heute noch verbreiteten Formen, die unnötig auf Kosten der Umwelt gehen, obwohl saubere Energien da sind, werden der Vergangenheit angehören wie Atomkraft, Kohlekraftwerke, Fracking etc. Die Menschheit wird, dank der Patente, die für alle freigegeben sind, gemeinsam Lösungen für umweltschonende Energien finden, die bisherig genutzte vollkommen ersetzen. So wird insgesamt die Kooperation dem Konkurrenzdenken weichen. Alle Menschen arbeiten gemeinsam an Lösungen für anstehende Probleme und tauschen sich miteinander aus, statt sich wie heute im bestehenden Konkurrenzkampf gegenseitig auszuspionieren.

Krankheiten werden erst mit naturheilkundlichen Mitteln behandelt. Erst wenn alle ganzheitlichen und naturheilkundlichen Methoden nicht helfen, werden schulmedizinische Medikamente zum Einsatz kommen. Es wird vor allem nach der Ursache der Krankheit geforscht und wenn diese ermittelt wurde, verschwindet die Krankheit meist von selbst.

Die Menschen bewegen sich jeden Tag zwei Stunden, da dies ihrem leiblich-seelisch-geistigen Gleichgewicht sehr förderlich ist. Sie gehen auch nur noch eineinhalb bis zwei Stunden pro Tag einer produktiven Tätigkeit nach, den Rest der Zeit verbringen sie damit, ihrem Nächsten zu helfen, der Hilfe braucht wie Alten, Kranken, Behinderten und Kindern, sich gesund zu ernähren mit viel Obst und Gemüse. Dies ebenfalls, um sich gesund zu erhalten und den typischen Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.

Vision of another world

We are in 2019. Time for another world to come. Time for a change. Time for a new civilization to arise. Time for the reign of cosmic law instead of man made law. Law according to universe.

How will this world be?

Private property

First of all, there will be no more private property. Private property is one of the main reasons for many problems on earth.

– For people starving because they have no land to grow their food

– For people living in exploitation because they even have to pay for their home and food

– For wars to get the resources of other states

– For selling or privatizing common goods like water, railway, telephone…

– For unused land, houses and apartments while there are, on the other hand, people who have no place to stay

In fact it is not possible to own land. The land belongs to Mother Earth. We only have the right to live on it to provide our needs. So everyone will have the right to use a place to live and to use a piece of land to grow his own food.

The same is true for natural resources. Under cosmic law nobody has the right to own them. They are common to all human beings and they have to be free for everyone: water, oil, gas, minerals etc. What can be justified is a contribution for the transport and distribution without making any profit as long as an exchange currency still exists (in the future we don’t need even this any more). There is no profit to be made. Every company producing something does it as a service for the world. If surpluses arise they are used for reinvesting in the company and for the community.

Nutrition

The people will stop eating meat. Eating animals is from now on not recommended any more on this planet.

And there are many reasons for this. Here are a few:

– forests are cut down for pasture and feed stock

– people are starving because there is not enough land for human food production

– an enormous amount of water is required to produce meat

– eating meat employs at least eight to ten times more energy than eating fruits and vegetables

– it involves violence, killing, keeping animals in bad conditions, which we don’t want any longer on planet Earth

Mobility

There will be no private cars but cars used in common in form of car-sharing and well organized public transport for free. To produce a car means that there are tons of waste produced too, cars are still polluting, making noise, occupying parking places… The exceptions are cars from companies and all sorts of cars where people live in like camping van and others. And if somebody drives around he takes others who want to go in the same direction with him. This until not polluting cars are produced for everybody.

Machines

All sorts of machines are used in common. The use of machines in general is avoided as much as possible. To produce a machine natural resources are needed as while they are in use and they produce lots of waste after they are out of use.

Productivity

People have time because they are having a productive activity only for a couple of hours a day and only what they really want to do. They do what they like most in between the things that need to be done for the community they live in or for the world community. They are acting according to their talents. The rest of the time of the day people take care about those who need them (children, people of age, sick or handicapped people…).

Keeping body, mind and spirit in balance

People take also care for balancing body, mind and spirit. Either they move their bodies every day for one or two hours if possible in the nature or they have another practise like meditation or yoga to stay in balance. The human body needs to move, if not we get sick easily. Instead of taking often a car to go somewhere like today, people will more walk or ride a bicycle.

Exchange or free giving and receiving

There are two forms of sharing things: one is to exchange, the other is free giving and receiving. There are no more interests in exchange currencies on this planet any more. Only interest-free exchange currencies are in use. The other form is free giving and receiving. People give things they don’t need away for free without receiving anything in exchange. They live in a free giving culture. Nothing what could be used by somebody else will be thrown away. Everything will be recycled and reused. Until one day everything will be free for everybody.

Energy

Every form of energy is renewable. Nuclear energy is not used any more on Earth. “A solar panel on every roof” will be the slogan and goal for an energy which is as much decentralized as possible. Also free energy will be used as much and as soon as possible after the people have given back the documents about free energy to the world community which they have stolen from all researchers of this field.

Agriculture

Agriculture is only natural, which means organic. No more poison is used against animals and plants. Of course there is only natural food grown which is not harming Mother Earth (and no genetically modified ones).

Health

In case of sickness people try to heal first with natural medicine with plants of Mother Nature. Only when this doesn’t help they use other kinds of medicine.

Animal tests

There are no more animal tests for products on Earth. Harming animals is absolutely against the new ethics, because how we treat animals is how we treat ourselves. The products are produced with natural ingredients and if there is the need for testing something, alternative methods are used.

Rights

There is no more system of copyright or patent. Everything what is invented and was invented before belongs to the whole humanity and has to be available on free access for everybody. All contracts made whenever are not valid any more.

Recycling

All packaging and all produced things will be recycled. There’s a complete system of refund. Organic waste is composted to give back to mother Earth what we were taking form her. Paper also is completely recycled and most paper will be out of recycled paper especially all toilet paper, handkerchiefs and other paper which is thrown away.

Cleaning

All types of cleaning and hygienic products are biodegradable. Others are not produced any more.

Roads

No more asphalted roads are constructed on Earth besides cycleways. They are enough roads to divide the landscape. Only new dirt roads are built and existing roads are maintained.

Cooperation instead of concurrence

It rules the spirit of cooperation instead of concurrence. We are acting in groups deciding and doing the things together what need to be done for the communities and for the whole world to function.

Consciousness

Everybody lives in every moment of his life as conscious as possible. Everybody makes his own effort to be aware of what he is doing and how he is acting.

Peace

They will be no more war, no more weapons will be produced, peace will reign over the whole world and any conflict is resolved in a peaceful way.

Stell dir vor

Stell dir vor,

es gäbe keinen Privatgrundbesitz mehr auf Erden, sondern das Recht eines jeden Menschen auf eine Unterkunft je nach seinen Bedürfnissen (ebenso wie auf eine Ferienunterkunft von Zeit zu Zeit)

Stell dir vor,

es gäbe keine Ausbeutung von Menschen mehr auf dieser Welt und alle Produkte hätten einen fairen Preis

Stell dir vor,

es gäbe nur noch Tauschwährungen ohne Zins und Zinseszins und freies Geben und Nehmen

Stell dir vor,

es gäbe keine Menschen mehr, die Tiere essen, damit alle Erdenbewohner genug zu essen haben

Stell dir vor,

es gäbe keinerlei Einsatz von Giften mehr gegen Tiere und Pflanzen und es würde nur noch biologisch angebaut

Stell dir vor,

es gäbe keine Privatfahrzeuge mehr außer Geschäftswagen oder Campingbussen und stattdessen Car-Sharing, ausreichend ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel und die Gepflogenheit, andere auf dem Weg mitzunehmen

Stell dir vor,

es gäbe ein Pfandsystem, dass all unsere Verpackungen dem Recycling zuführt

Stell dir vor,

alle benutzten Energien wären erneuerbar

Stell dir vor,

es gäbe nur noch biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel

Stell dir vor,

es würde fast nur noch Recyclingpapier benutzt…

Wie wäre diese Welt beschaffen?

Imagine (en français)

Imagine

s’il n y avait plus de propriété privées sur terre, mais le droit pour chaque être humain d’avoir un logement selon ses besoins ( et un endroit pour passer des vacances de temps en temps)

Imagine

s’il n y avait plus d’exploitation des hommes, des femmes et des enfants dans ce monde et tout les produits étaient à leur juste prix

Imagine

si la monnaie n’avait pas d’usure, mais qu’elle encourageait le fait de donner et recevoir librement

Imagine

Si les hommes ne mangeaient presque plus d’animaux pour que tous aient à manger

Imagine

S’il n’y avait plus de poison , ni contre les animaux, ni les mauvaises herbes

et que l’on cultivait naturellement

Imagine

Si les particuliers n’avaient plus de voitures, mais que nous les partagions, ces dernières, gratuitement sauf bien entendu des voitures pour travailler, pour voyager et des bons de transports publics

Imagine

s’il y avait un système de recyclage pour récupérer tous nos emballages

Imagine

toutes les énergies seraient renouvelables

Imagine

s’il y avait que des produits de nettoyage biodégradables

Imagine

si l’on utilisait presque seulement du papier recyclé

Comment serait ce monde ?

Für eine bessere Welt

Konferenz am 18. und 19. August 2018 auf dem Gut Karlshöhe in Hamburg

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Gleich zwei Konferenzen hintereinander im Norden Deutschlands: die Konferenz „Für eine bessere Welt“ am Wochenende Mitte August in Hamburg und die Utopie-Konferenz an den drei Tagen darauf an der Leuphana Universität in Lüneburg (es wurde schon berichtet).

Nach der Begrüßung zur Konferenz für eine bessere Welt, die in der Scheune stattfand , bei der weit mehr Anwesende da waren als es Stühle gab, ging ich zum Workshop „Liberating structures – Vom Sinn zur Tat“, bei dem Johannes Schartau von Holisticon.de die Fragen besprach, die bei der Umsetzung einer Idee eine Rolle spielen und wichtig sind, zu beantworten: die Frage nach dem Sinn und Zweck einer Sache und nach den Prinzipien wie beispielsweise Welche Regeln sind notwendig, um unser Ziel umzusetzen?

Dann kamen 9 Whys, die auf eine ganz spezifische Art und Weise angegangen wurde und zwar mal in größeren, mal in kleineren Gruppen, die sich später wieder miteinander austauschten. Wir suchten uns anhand der Fragen ein Thema aus, das in meiner Gruppe das Thema Nachbarschaft war. Wir gingen folgenden Fragen nach: „Was ist der unerschöpfliche Existenzgrund für diese Gruppe?“ Und „Warum diese Gruppe?“ Dies fassten wir für andere in einem Satz zusammen. Zwei Gruppen tauschen sich aus und einigen sich auf einen Satz bevor wir es an die Wand pinnten, es uns gegenseitig vorstellten und einen gemeinsamen Satz bildeten.

Dann kamen die sogenannten Mini Specs mit Fragen wie: Nach welchen Regeln müsst Ihr unbedingt handeln, um erfolgreich zu sein? Was müssen wir tun? Was dürfen wir nicht tun? Fragen, zu denen sich jeder selbst Notizen machte. In praktischen Beispielen ging es in den Gruppen darum, eine kleinstmögliche Liste für gemeinsame Regeln zu erstellen und zwei bis drei Handlungsanleitungen zu entwerfen.

Weitere Fragen waren, wer involviert werden muss, um der Gruppe zum Erfolg zu verhelfen? wie z. B. Stadtteiltreff, Gemeinde, Vereine, Kirchen, Kleinkünstler, unmittelbare Nachbarn…

Die nächste Frage wäre: Was sind Eure ersten Schritte, um die Initiative zu starten? Mehr Infos gibt es unter liberatingstructures.com.de.

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Bei der nächsten Gruppe, bei der ich selbst teilnahm, ging es um Online-Tools jenseits der großen und bekannten Plattformen google und Co:um e-mails bei alternativen Anbietern wie posteo.de für einen Euro im Monat, bei free.de bei der man nach Selbsteinschätzung zahlt und riseup.net bei denen man zwei Einladungen braucht . Dann mit messengers wie signal.org, threema, riot.im und wire.com. Schließlich ging es ums Diskutieren etwa bei wechange, rocket.chat, fairchat.net, mattermost, fairapps.net und die Forums-Software discourse.org.

Dateien teilen kann man bei nextcloud.com, wo es auch viele Apps gibt, bei free.de, fairkom.eu, disroot.org und windcloud.org. Erwähnt wurde auch Atlassian.com und für Videokonferenzen jitsi.org, Appear.in, fairchat.net und daneben noch Wekan und gitlab.com. Die Hinweise waren ganz wertvoll, da man sonst nur schwer darauf stößt.

Beim nächsten Workshop, den ich besuchte ging es darum, Projekte zu verwirklichen. Zur Strategienplanung empfiehlt sich, ein brainstorming zu machen und nach größter Wirkung und Machbarkeit zu sortieren, wobei Ressourcen, Kenntnisse und Personen eine Rolle spielen. Als Zielgruppen gilt es zwischen direkten und indirekten Zielgruppen zu unterscheiden. Bei Stakeholdern werden Interesse, Nutzen und Konkurrenz berücksichtigt. Die zentrale Fragen sind hier: Wer muss aktiv werden? Und wer kann Entscheidungen beeinflussen?

Wir entwickeln dabei eine Vision/Fernziel/Impact und beschreiben das Was – kühn, inspirierend, visionär. Es dient der Inspiration, Orientierung und Kommunikation und dient als Gradmesser welche Aktivität zielführend ist. Dann planen wie die Strategie – das Wie. Die Fragen sind hier: Welche Strategie hat die größte Auswirkung? Welche Ressourcen Zeit und Personen stehen zur Verfügung? Die Projektziele sind konkret auf Projekt bezogen, am bestenSMART formuliert und dienen der Messung. Dann kommt der Projektstrukturplan an die Reihe.

Zwischendrin lernte ich einen Menschen kennen, an dessen Klapprad eine Fahne mit der Aufschrift Gradido prangte. Mir war  das System genannt

Natürliche Ökonomie des Lebens
für weltweiten Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur

der Gradido-Gründer Margret Baier und Bernd Hückstädt vor einigen Jahren schon einmal untergekommen und ich war davon recht begeistert. Aus irgendwelchen Gründen, die mir entfallen sind habe ich es nicht weiterverfolgt, aber ich halte es auf jeden Fall für empfehlenswert, sich damit zu beschäftigen.

Eine weitere Veranstaltung fand statt zum Thema Crowdfunding & Communitybuilding und wurde durchgeführt von der Hamburger Kreativ Gesellschaft. Unterschieden wird zwischen zwei verschiedenen Arten von Crowdfunding, einmal das

– Spendencrowdfunding mir Spendenquittung und das

– klassische Crowdfunding mit Dankeschöns und Weitergabe des Projektergebnisses

Beispiele sind crowdfunding.der und betterplace.org, eine vorher definierte Summe muss dabei allerdings erreicht werden, sonst bekommt man gar kein Geld.

Wichtig dabei ist die Projektpräsentation. Dafür ist wichtig, ein Pitch-Video zu drehen und die Idee vorzustellen. Dabei werden am besten typische W-Fragen beantwortet, Fotos aufgenommen und attraktive Dankeschöns entworfen. In zwei bis drei Minuten mit den Machern dahinter. Interessant ist auch storytelling mit Bezug auf die Frage: Was ist unsere Motivation dahinter? The story of me/us/now sowie die Bildung eines eigenen Netzwerkes mit Freunden, Familie, Bekannten, Fans… als auch der Aufbau einer Crowd mit Social Media, Newsletter, Website, Blog, Veranstaltungen, Startnext-Blog, Multiplikatoren/Botschaftern und Presse. Interessant sind auch Aktionen wie Flohmarkt, Party oder andere Mitmachaktionen. Es empfehlen sich 2 Monate Vorbereitungszeit.

Bei geht es darum, das Finanzierungsziel zu ermitteln, ebenso wie Netzwerk, Zielgruppen und Zahlungsbereitschaft, Voll- oder Teilfinanzierung, Provisions- und Transaktionskosten, Steuern – dazu wenigstens einmal mit Steuerberater zusammensetzen. Eventuell kann man/frau einen prozentualen Eigenanteil leisten. Bei finanziellen Unterstützern kann man von etwa 1 Euro pro Seitenbenutzer ausgehen.

Das Potential kann erhöht werden durch Marktforschung und Akquise, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb und Professionalisierung. Es geht also nicht nur um Finanzierung, sondern auch ums Bekanntmachen des Projekts. Mit Freunden kann überlegt werden, was man als Dankeschön geben kann.

Es gab mehrere Termine für ein Speakers Corner, bei dem man sein Projekt vorstellen konnte und auch die Möglichkeit, einen Stop-Motion-Video zu drehen, das von einer Mitarbeiterin des Hamburger Umweltzentrums geleitet wurde, die sogar bereit war, die unfertigen Videos fertigzustellen. Hier ist das Ergebnis:

 

Die ganzen Veranstaltungen fanden in verschiedenen Räumlichkeiten in der Scheune, dem Imkerhaus, dem Stall und Gutshaus zu den Themenbereichen Denken, Träumen, Lernen und Wandeln statt.

Es waren zwei sehr anregende und erfüllende Tage in herrlicher Umgebung im grünen Gutshof mit viel Natur in Hamburgs Nordosten – eine überaus gelungene Veranstaltung mit etwa hundertfünfzig TeilnehmerInnen und viel Vermittlung von Know How sowie Austausch. Es gab auch ganz praktische Dinge wie Kräuterwanderungen oder Achtsamkeitsübungen, Gruppenmeditationen und die Vorstellung von dem, was Soziokratie ist, interaktive Talks zu den Themen Minimalismus, anders konsumieren, Gemeinschaft, Netzwerken und Nachbarschaft sowie Arbeit; Zeit und Geld. Übrigens war es die zweite Konferenz seiner Art, der man viele Folgeveranstaltungen wünscht.

 

 

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Utopie-Konferenz

Vom 20.-22. August 2018 fand in der Leuphana Universität in Lüneburg die erste Utopie-Konferenz statt.

Der erste Konferenztag ging um Kritik und utopisches Handeln. In der Eröffnungsveranstaltung wurde darüber gesprochen, dass man/frau bereit sein muss, für seine Utopie zu sterben. Dass utopisch sein eine Haltung ist und dass sich Utopien gegen etwas richten müssen. Wobei eine Tugend der Mässigung wünschenswert ist, um das richtige Maß zu finden.

Richard David Precht, Honorarprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg hatte zu der Konferenz eingeladen und moderierte viele der Gespräche. Zur Auftakt-Runde waren vier Überraschungsgäste eingeladen, von denen u.a. die Linke Vision für die digitale Gesellschaft (www.digital-links.de) vorgestellt wurden ebenso wie die neue Partei Demokratie in Bewegung, bei der sich jeder einbringen darf. Es wurde über das Glück des Zufalls und des Ungeplanten gesprochen, ebenso wie über eine dringend notwendige Besteuerung des Flugbenzins, darüber, dass die Städte mit ihren riesigen Fuhrparks vor allen anderen damit anfangen müssten, nachhaltig zu handeln und dass durch ein Grundeinkommen die Würde des Menschen auch für Hartz-IV-Empfänger erhalten bleiben würde. Bei der Frage wie ein Grundeinkommen finanziert werden könnte kam als Antwort, dass das Geld bestimmt irgendwo vorhanden sei. Besser wäre die Frage: Ist das eine gute Idee? Und dann als zweites: Wie ist das finanzierbar?

Die Monopole sind groß wie nie zuvor. Es geht auch darum, Denkverbote aufzubrechen.

Ulrike Guérot sprach darüber, dass Europa ihr nach eine Republik werden muss und bot dazu einen Workshop an. Sie sieht dabei zwei Senatoren pro europäischer Provinz und pro Metropole vor.

Daniel Lang von der Leuphana Universität berichtete von einem Forschungsprojekt in Wiskri, Siebenbürgen und dass es schon Sustainable Development Goals gäbe, die entwickelt wurden.

In der Veranstaltung „Wider die Ohnmacht – utopisch Handeln“ erzählte Benny Adrian von seinem Wasserprojekt ‚viva con agua‘ und vermittelte die Botschaft, dass Welt verändern Freude machen darf. Kübra Gümüsay sprach davon, dass es Utopien und Visionen geben muss. „Wir brauchen Orte, wo wir miteinander sprechen können und einander zuhören können“, meinte sie.

Der Anwalt Hans-Christian Ströbele sagte deutlich: „Ich will alles tun, um diese Welt zu verändern, grundsätzlich und radikal wie 1968. Man soll sich treu bleiben und wider die Ohnmacht für Utopien leben und versuchen, Utopien durchzusetzen und zu verwirklichen. Auch Unausgegorenes soll geteilt werden können.“ Die Frage ist, wie man andere mitnehmen kann. Auf jeden Fall muss man Ziele haben, für die man lebt. „Die Akteure sind wir alle. Kleine Gruppen haben etwas erkannt in unserer Gesellschaft und wurden nicht müde, etwas zu tun. Deshalb mein Rat an alle: Engagiert Euch! Kämpfen wir gemeinsam dafür.“ Wichtig ist der Mut, sich ins Engagement zu stürzen und dabei zu bleiben. Tätig zu werden, denn die Dinge sind veränderlich. Verantwortung zu übernehmen in dem Bewusstsein, dass man Gesellschaft verändern kann. „Die Vision ist ein großer Berg, der viele Schatten wirft. Man darf über jeden Schritt glücklich sein. Entscheidend ist den Willen zu haben, etwas zu verändern; Streiten und Konflikte lösen lernen und dran zu bleiben, wenn wir etwas als richtig erkannt haben. Aber man darf auch mal sich selbst hinterfragen.“ Ausprobieren, Spielen, neue Lösungen finden und Dialogfähigkeit waren weitere angesprochene Stichworte.“We can disagree and still love each other.“ Er war auch voll und ganz dafür, sich für eine bessere Welt einzusetzen in Form eines Grundeinkommens und leistete insgesamt ein äußerst motivierenden Beitrag.

An einem Büchertisch konnte man/frau zu Büchern rund um Utopien stöbern.

 

Am zweiten Konferenztag ging es um Reflexion und konkrete Utopien. In der Veranstaltung „Die Facetten des utopischen Denkens“ sagte Achatz von Müller: „Bleibe dir selbst treu oder Du wirst den kollektiven Utopievorstellungen zum Fraß vorgeworfen. Wir konstruieren eine bessere Zukunft. Wir müssen uns nur alle anstrengen, dann können wir sie erreichen. Richard David Precht plädierte für ein gemeinwohlorientiertes Leben in Genossenschaften oder Gemeinschaften von 1000 – 2000 Leuten, wo jeder das tut, was er kann.

In Bezug auf die französischen Frühsozialisten, hieß es: „Wir brauchen eine Gesellschaft, wo der einzelne über sich und die Gesellschaft nachdenken kann.“

Utopien lassen sich auf verschiedene Arten und Weisen realisieren:

  1. gewaltsame Revolution
  2. passiver Widerstand
  3. Bildung
  4. gesetzmäßig, dass alles sich zum Guten wenden wird

Im Kurzvortrag „Stehen im Nirgendwo“ wies Anna Henkel auf die Tatsache hin, dass es utopische Utopisten gäbe, die kaum handeln und pragmatische Praktiker, die keine Zeit für Utopien haben. Und dass sich beide oft gegenseitig kritisieren, wenn nicht gar aufs Härteste bekriegen. Ziel sei, dass die einen utopische Pragmatiker werden und die anderen pragmatische Utopisten.

Am dritten Konferenztag ging es um die Frage: Wie geht konkrete Gesellschaftsveränderung ? Wir können zum Beispiel über die Frage nachdenken: Warum sind wir auf die Welt gekommen? Die Änderung muss eine Form gemeinsamen Handeln sein. Was kann ein gutes Leben sein?

Wir reden immer über das, was nicht da ist, zum Beispiel die Nachhaltigkeit. Wir müssen eine Gesellschaft kreieren, in der wir unsere Werte leben können. Konkrete Veränderung fängt mit einer Kaspar Hauser Haltung an, der sagte: „Das stimmt doch gar nicht.“ Es geht darum, das in die Welt zu bringen, an was ich glaube. Wir können uns fragen: Was ist gut/erhaltenswert? Ich bin ein Teil von Zukunft. Was trainieren wir uns ab durchs Erwachsenwerden?

Zivilisation heißt: In Ungleichheit friedlich miteinander leben können. Unsere derzeitige Gesellschaft ist ein Infantilisierungsapparat. Es geht darum, sich zu sensibilisieren und sich zu wehren. Das kann man/frau nicht delegieren.

Es gab dann fast dreißig verschiedene Workshops und war schwierig, sich zu entscheiden, wobei auch immer wieder gewechselt werden konnte. Angefangen bei der digitalen Bodenreform ging es über Arbeiten im Konsens und Remote Work über urbane Mobilität der Zukunft hin zu Tiny Houses und Vollgeld-Reform. Jede(r) durfte sich aussuchen wohin er/sie wollte und falls es nicht zu voll war konnte sich jeder in die Diskussion zum Thema einbringen. Hier in den Workshops waren alle gleich: Student*innen und Professor*innen, engagierte Bürger*innen und sonstige Teilnehmer*innen.

Der Wissenschaftler Prof. Dr. Gunter Dueck sprach davon, was manchmal passiert, wenn sich in Gemeinschaften jemand nicht für sie aufopfert: „Dann muss er gehen oder in prekären Zuständen leben.“ Er zeigte das Funktionsmodell der Ich-Zustände mit kritischem Eltern-Ich, fürsorglichem Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, angepasstem Kind-Ich, rebellischem Kind-Ich und freiem Kind-Ich.

Utopie ist das Gelingen von Umprägungen. Nichts mehr ist in Ordnung, also mache ich mich an die Arbeit. Es gibt nämlich den schöpferischen Imperativ und die Utopie, alle aus der Höhle zu locken. Wichtig sei, nicht gegen die Leute anzugehen, die im System funktionieren, sondern das System zu kritisieren. Wenn man eine gute Story in die Presse bringt, dann bekommt man Geld. Bei Konferenzen wäre es sinnvoll, seine Sachen zehn Minuten vor Schluss einzubringen.

Was könnten die nächsten Schritte sein? War eine Frage, der zum Abschluss nachgegangen wurde und bei der mehrere Menschen zu Wort kamen.

 

Lebensmittel könnten zu wahren Preisen und ohne Subventionen verkauft werden, damit ihr wahrer Preis gezahlt werde. Es wurde das Beispiel eines Bauern aus Brandenburg genannt, der seine gesamte Pflaumenernte vergammeln lassen musste, weil die Pflaumen aus anderen Ländern dermaßen billig sind, dass er seine nicht mehr in den Supermärkten der Region losbekommt und nicht die Erntearbeiter zahlen kann, um denselben niedrigen Preis zu erzielen.

In Mannheim ist angedacht, für jeden Stadtteil einen permakulturorientierten Gemeinschaftsgarten von je 100 Quadratmetern zur Verfügung zu stellen inklusive Wasser und einer Anleitung. Infos unter www.Mikrolandwirtschaft.de

Entscheidend ist, weiträumig Verbündete oder Bündnispartner zu finden, die ebenfalls sagen: „Das machen wir nicht mit. Das machen wir anders.“

Man braucht einen langen Atem. Sinnvoll ist, Leute in kritische Selbstreflexion zu bringen. So wie es ist, fahren wir den Karren an die Wand.

Es wurde das Bild von einem Seiltänzer genannt, der in kleinen Schritten mit Blick zum Horizont geht. Dinge können eine große Ansteckungskraft haben, aber manchmal sind wir feige.

Wie können wir das, was wir hier besprochen haben weitertragen?

Utopisten sind Einzelkämpfer, die wenig gehört werden. Wichtig ist die Vernetzung untereinander, ist Open Source Software, ist Gleichwertigkeit durch Konsens. Konsens heißt gemeinsames erspüren, das Menschen zusammenbringen kann, wenn es sauber angewendet wird. Es ist eine gleichberechtigte Vorgehensweise ohne Machtstrukturen.

Was muss ich in mir ändern, um utopisch leben zu können? Als Beispiel wurde genannt, seine Kreativität zu leben und sich nicht klein machen lassen durch soziale Umstände.

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U wie Utopie

Bei einem letzten Abendessen wie immer aus einem großen Topf auf Spendenbasis konnten die noch Dagebliebenen die Konferenz gemütlich ausklingen lassen. Es war eine durchaus gelungene Veranstaltung, die für weniger wissenschaftlich orientierte Menschen etwas kopflastig war, aber wir dürfen alle auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr hoffen.

 

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another world – Utopien und Visionen einer zukunftsfähigen Welt

Ein lange gehegter Traum wird endlich war: eine Website, die sich nicht nur mit meinen eigenen, sondern vielleicht auch mit den Visionen und Utopien anderer Menschen beschäftigt. Ein Raum, in dem Platz ist dafür, wie die Zukunft auf diesem Planeten sein könnte, jenseits von rechts und links, von rot, gelb, grün und schwarz. Eine Website, bei der nicht um die Probleme herumgeredet wird, sondern sie konkret benannt werden, um gemeinsam zu überlegen, jede(r) da wo er/sie steht: Was können wir tun? What can we do? Was können wir tun, um der massiven Zerstörung unseres Planeten Einhalt zu gebieten? Was können wir tun in Hinsicht auf eine zukunftsfähige und wie manche sagen enkeltaugliche Welt, denn das ist unsere Verantwortung als satte Menschen, die alles haben während andere Menschen auf diesem Planeten ebenso wie Tiere und Pflanzen ausgebeutet werden, um unseren Hunger nach dem und jenem zu stillen? Ich wünsche dieser Seite viele Leser*innen und einen regen Austausch unter Gleichgesinnten. Denn im Grunde wünschen wir uns doch alle eine Welt ohne Ausbeutung, ohne Hunger und ohne Krieg. Wieso ist es dann so schwer, dies zu erreichen? Es müsste doch ganz leicht sein, wenn wir das alle wollen!

Und warum another world? Andere Welt auf englisch frei nach dem Motto „eine andere Welt ist möglich!“, das sich auch attac auf die Fahnen geschrieben hat. Ich selbst habe dieses Motto vor vielen Jahren kennengelernt und denke, die Zeit ist reif, diese andere Welt, die wir uns erträumen auch ein Stück weit wahr werden zu lassen. Diese Website möchte eine Ermutigung dafür sein.

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