„Neues Miteinander leben – aber wie?“

Diesmal möchte ich einen Gastbeitrag von Dr. Ekkart Johannes Moerschner veröffentlichen, der zur Zeit in Paraguay lebt und dessen Zukunftsvisionen sich im Wesentlichen mit den bisher auf anotherworld.site veröffentlichten decken. Sie wurden auf wirsindeins.org veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen und Sich-Hineinversetzen in die Welt der Zukunft!

Reihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“

Ausgearbeitet von Dr. Ekkart Johannes Moerschner

Prolog (2012)     Teil 1     Teil 2     Teil 3  

Die Artikelreihe „Neues Miteinander leben – aber wie?“ vom Sommer 2018 war für mich der Versuch eines „Mitmach-Formats“ zur Entwicklung gemeinsamer Vorstellungen, Ziele, Anliegen, Perspektiven. Und zum schriftlichen Austausch darüber.

Anfang September 2018 versprach ich am Ende von Teil 3 der Beitragsreihe, noch etwas zu meiner persönlichen Bilderwelt zu schreiben; wie ich sie sehe, die „Neue Zeit“; über ihre Qualitäten und die Ausdrucksweisen des „Neuen Miteinanders“.
Dieses Versprechen löse ich hiermit ein.

In der Zwischenzeit habe ich Vieles studiert, auch zu anderen Themen geschrieben, wie zur Technologie-Entwicklung, zu KI, zur Entscheidung zwischen „I-Tech“ und „High-Tech“ und auch zur Frage, welche Funktion das Geld und die Finanzsysteme in unserer Gesellschaft m.E. WIRKLICH haben (s. Anhang des Dokuments). Damit habe ich für mich äußerst wichtige weitere Erkenntnisse und Bausteine gesammelt und formuliert, gerade auch im Hinblick auf „Neues Miteinander“ und auf die dabei (noch) bestehenden Hemmnisse. Sie sind hier mit eingearbeitet, jedenfalls zum Teil.

Es ging mir darum, diese Elemente und Felder, aus denen sich das Neue nun materialisieren kann, präzise und sauber zunächst zu erkennen, zu beschreiben, damit zu erstellen, zu formen. Die Grundlagen und Prinzipien zu erkennen, aus der Einheits-Ebene des unbegrenzten Ursprungs (wir nennen das z.B. „Göttlichkeit“) in die „Potenzialebene“ für die materielle Realität quasi zu verdichten; nennen wir es – nach GOR Rassadin – hilfsweise den „Hyperraum“.
Um schließlich materielle Schöpfung des Neuen zu ermöglichen.
Um diese wichtige Transformation mit zu gestalten.
VIELE haben daran mitgewirkt!
Nun kann ich berichten:

Es ist vollbracht!
ES IST FERTIG!!!
Und es ist WUNDERBAR!

Ab Sofort können ALLE auf diese Felder zugreifen. Die materielle Aufbauarbeit, also die ganz „praktische Transformation“ hat begonnen – und es wird rasch gehen, und leicht sein, eine neue „Normalität“ zu gestalten – OHNE NORMEN natürlich.

Lasst Euch also berühren – von dem DAZWISCHEN, dem UNAUSGESPROCHENEN!

Erneut ermuntere ich Alle, die dazu Hinweise, Fragen oder ergänzende Rückmeldungen haben, sie hier in Kommentaren zu äußern, oder aber mit mir direkten Kontakt aufzunehmen. Am Ende des Dokuments finden sich alle erforderlichen Angaben.

 

Bilder der Neuen Zeit – neue Bewusstseinsfelder

Der Gesamttext mit Teil 4 ist HIER
als pdf‑ und als bearbeitbares Word-Dokument herunter ladbar.

Themen-Überblick

Einleitung. 5
2.1.       Was passiert derzeit?. 5
2.2.       Noch ein Stück „erweiterte Realität“ aus meiner Perspektive. 6
2.3.       Den Sinn des Lebens neu (er-)fassen. 7

Die „Neue Zeit“ – und ihre Qualitäten. 10

3.1.   Menschenbild, Weltbild, Lebensweise, „Strukturen“. 11
3.1.1. ANMERKUNG zu Trauma und seiner Funktion. 12
3.2.    Gesellschaftsformen, Sozialformen und Siedlungsweise. 13
3.3.    Organisationsform, Entscheidungsprozesse und Kommunikation. 15
3.3.1.  Kommunikation ist sehr viel mehr, als der Austausch von Worten. 15
3.3.2.  Organisation, Verantwortung und Entscheidungen. 16
3.4.     Grundbedürfnisse, Existenzgrundlagen und Existenzsicherung. 17
3.4.1.  Ein natürlicher Prozess des „Werdens, Gedeihens und Vergehens“. 17
3.4.2.  „Grundbedürfnisse“ Ernährung, Wasser. 18
3.4.3.  „Grundbedürfnisse“ Behausungen, Schutz, Wärme. 19
3.4.4.  „Grundbedürfnis“ Zugehörigkeit. 20
3.4.5.  Die „Grundbedürfnisse“ sind also abgeschafft – „Zufall“ als Lebensprinzip?!. 20
3.5.    WERT und SCHÄTZUNG, Zugehörigkeit, Bedingungslosigkeit und Annahme. 21
3.6.    Eigentum, Finanzen, Verteilung, Wirtschaft, Tausch, Handel….. 22
3.7.    Technologie-Einsatz, Technologie-Entwicklung und (technische) Energie. 23
3.7.1. Maschinen. 23
3.7.2. Technische Energie, Freie Energie und Bewusstsein. 24
3.7.3. „High-Tech“ oder „I-Tech“ – das “Internet der Dinge” und Bewusstsein. 25
3.7.4. Sehen wir derzeit ein Virusprogramm in der materiellen Welt?. 26
3.8.    ARBEIT – war gestern. Ein möglicher Tagesablauf. 28
3.9.    Lernen, Kinder“erziehung“, (Aus-)bildung, Wissenschaft und Forschung. 29
3.10.  Krankheit, Trauma, Heilung, Gesundheit. 30

Zusammenfassung der „Neuen Zeit“. 32

4.1.1. Kontakt zu mir. 33
4.1.2. DANK. 33

Sonderkapitel 1: Soziokratie statt Hierarchie – ein Evolutions- und Heilungsraum?. 34

Über Johannes Anunad

Lebensforscher und versierter Lösungsfinder, Baujahr 1966, Vater von zwei Kindern. Seit Jahren bin ich auf der ganzen Welt unterwegs und zu Hause, Experte aller Art (ausgebildeter Öko-Landwirt, Promovierter Agraringenieur, ökologisch-nachhaltiger Landbau, Int. Biogasberater, Experte für (Freie) Energie-Technologien, für Umwelt, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Systemanalyse und Managementsysteme (UM und QM), Projektentwicklung, -leitung, -analyse, -beratung und -management, Personal Coaching und Lebensberatung, Energieheilung…). Arbeit zum reinen Gelderwerb ist keine Option mehr für mich – bereits seit 2013. Mein SEIN kann Niemand bewerten/bezahlen. Ich benutze Geld seitdem eher als Anzeiger und Ausdrucksmittel, ich „spiele“ damit. Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, wo ich eine Aufgabe für mich erkenne, einen Impuls bekomme, einfach tatkräftig mit an. Heute bewegt mich ganz besonders die Herausforderung, wie ein wirklich „Neues Miteinander“ aussehen und gelebt werden kann und was, ganz praktisch, dafür unabdingbar erforderlich ist. Spirituallität, im Alltag ausgedrückt, also die Erweiterung meines Bewusstseins, erscheint mir dabei als wichtiger Schlüssel. Die Bereitschaft zum inneren Wachstum und als Ansatzpunkt dafür die Heilung der eigenen Traumatisierungen. Damit bewegen wir uns aus dem geltenden BeWERTungsparadigma hinein in ein wertSCHÄTZENDES Miteinander, das vom natürlichen Ausdruck unseres SELBST angetrieben wird. Ich habe intensiv die brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit studiert – in Theorie und VOR ALLEM auch ganz praktisch, u.a. in unterschiedlichen Gemeinschafts-Projekten. Für dieses Wandel-Experiment will ich Gleichgesinnte finden und zusammen bringen – irgendwo in der Welt, wo es lebenswert ist – vlt. gelingt das ja hier in Paraguay…

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Für ein bedingungsvolles Grundeinkommen

Als Fernziel schwebt mir eine Welt ohne Geld vor. Warum? Weil ich die Erfahrung gemacht habe: ohne Geld ist man am glücklichsten! Und ich möchte natürlich, dass alle Menschen auf dieser Welt glücklich sind.

Auf dem Weg dorthin halte ich ein bedingtes Grundeinkommen für zweckmäßig, bei dem jede(r) eineinhalb bis zwei Stunden am Tag an fünf Tagen die Woche, also 7,5 bis zehn Stunden pro Woche einer produktiven Tätigkeit nachgeht. Das heißt, etwas tut, was notwendig ist in seiner Umgebung zu tun oder auch eine künstlerische Tätigkeit. Entscheidend ist, dass jede Person sich selbst täglich freiwillig für diese eineinhalb bis zwei Stunden Zeit nimmt, etwas für andere zu tun. Das natürlich nur, insofern es der Gesundheitszustand der Person zulässt. Es soll also kein bedingungsloses Grundeinkommen sein, sondern ein an diese Bedingung geknüpftes Grundeinkommen, einfach weil viele Dinge notwendig sind verrichtet zu werden. Damit dies nicht an den immer gleichen Personen hängenbleibt, die sich für andere einsetzen, ist es wichtig und entscheidend, dass jede(r) sich in irgendeiner Art und Weise einbringt.

Jede(r) sucht sich idealerweise selber aus, was er oder sie für andere Menschen machen möchte. Ich stelle mir das so vor, dass es Arbeiten gibt, die getan werden müssen und Freiwillige, die sich dafür melden, weil sie es sich aus der Reihe von zu verrichtenden Tätigkeiten ausgesucht haben. Und es dann auch gerne und mit Freude tun. Das einfach deshalb, weil eine Reihe von Dingen zu tun sind, die bei einem komplett bedingungslosen Grundeinkommen nicht getan werden würden. Für die Menschen dann wiederum in irgendeiner Form bezahlt werden müssten und davon möchten wir ja wegkommen.

Deshalb schlage ich ein anderes System vor, in dem jede(r) 1000 Einheiten einer zu definierenden Währung erhält, in der es keinen Zins und Zinseszins gibt. Dies ist für eine Zeit des Übergangs zu einer komplett geldlosen Welt. Geldlos heißt, eine Währung ohne Zins und Zinseszins, denn das ist, was Geld heutzutage auszeichnet und was zu einer Vielzahl von Problemen geführt hat. Das kann auch eine Alternativwährung sein, die auch vorübergehend für einen gewissen Zeitraum genutzt wird bis wir alle in einer Welt des freien Gebens und Nehmens angekommen sind.

Der Rest der Zeit des Tages steht den Menschen zur Verfügung, um sich gesund zu ernähren, selbst zu kochen oder anzubauen, für einen Ausgleich zu sorgen in Form von Bewegung oder anderen Aktivitäten und sich um hilfsbedürftige Menschen wie Alte, Kranke, Behinderte und Kinder zu kümmern.

Visionen einer Welt von morgen

Visionen

I have a dream“

Für eine andere, bessere Welt

Seit langem sehe ich eine andere, viel bessere Welt vor mir, die so gar nichts mit der Welt von heute zu tun hat.

Wie sieht die Welt in dieser Vision aus?

Allem voran gibt es ein neues Paradigma:

Wir handeln in vollem Bewusstsein und stets zum Wohle aller

Alles Erstes gilt also ein neues Paradigma in dieser Welt. Alle Menschen handeln nämlich zukünftig stets zum Wohle allen Lebens. Dies ist Handlungsmaxime jeder Tat. Dient das dem Wohle aller? ist die Frage, die vor jeder Handlung steht, vor jeder Entscheidung, ob sie allein oder mehrheitlich getroffen wird. Denn das Ansinnen des Menschen ist im Grunde darauf ausgerichtet, seiner Umwelt zu dienen, freilich aus freien Stücken und nicht aus einem Zwang heraus und das auch erst, nachdem er sich ausreichend um sich selbst gekümmert hat. Ganz einfach, weil es eigentlich die wahre Bestimmung eines jeden Menschen ist, mit seinen Talenten zum Wohle aller beizutragen.

Alle Menschen leben im Einklang mit dem, was ist. Sie leben und handeln nicht gegen die Natur, sondern für sie, denn sie haben erkannt, dass die Natur ihre Lebensgrundlage darstellt und dass sie, wenn sie die Natur zerstören, auch ihre Lebensgrundlage zerstören und damit einen Teil von sich selbst. So bleibt ursprüngliche Natur als unbedingtes Gut erhalten und ist absolut geschützt. Nur die schon vorher von Menschen veränderten Flächen werden weiterhin benutzt. Mit dem Wohle aller sind nämlich auch Tiere und Pflanzen gemeint, das heißt, wir fragen bei all unserem Tun, ob dies auch dem Wohle der Lebewesen in unserer Umgebung dient und nicht nur dem menschlichen Wohl.

Es wird auch nichts mehr wegen Geld getan, denn Geld in der heutigen Form gibt es überhaupt nicht mehr in Zukunft. Wenn, dann gibt es nur Tauschwährungen ohne Zins- und Zinseszins, denn so etwas wie Zins und Zinseszins zu nehmen, gilt in der zukünftigen Welt als absolute Freveltat. Denn jeder bekommt das, was er wirklich zum Leben braucht kostenlos: Nahrung, Kleidung und Unterkunft.

So gibt es auch keinen Privatgrundbesitz mehr in der zukünftigen Welt. Die Erde gehört allen zusammen und zugleich niemandem explizit. Es kann nur gemeinsam entschieden werden, von Menschen, die das Wohl aller und nicht das Wohl einiger weniger im Blick haben, in welcher Form was genutzt wird.

Jeder Mensch hat das Recht auf eine geeignete Unterkunft, je nach seinen Bedürfnissen entsprechend den vorhandenen Möglichkeiten. Wenn möglich auch einen Garten dazu und ab und zu eine Ferienunterkunft.

Patente oder Verträge irgendwelcher Art sind abgeschafft, weil sie nicht dem Wohle aller dienten. Die Erfindungen werden der gesamten Menschheit in einem Pool zugänglich gemacht, damit jeder daraus Nutzen ziehen kann. Damit weltweit für alle Bereiche des Lebens umweltfreundliche Methoden gefunden und genutzt werden können. So wird es auch keine Unternehmen mehr geben, die in irgendeiner Weise auf Profit ausgerichtet sind. Es gibt auch keinen Unterschied mehr in der Wertigkeit von Männern und Frauen. Beide Geschlechter werden gleichermaßen gewürdigt und anerkannt, jeder mit seinen Stärken und Schwächen. Die Menschen setzen auch nur noch zwei und nicht viel mehr Kinder in die Welt, denn man will die Weltbevölkerung, die schon hoch genug ist, nicht noch vermehren.

Auch kriegerische Auseinandersetzungen gehören der Vergangenheit an. Waffen werden gar keine mehr gebaut, da sie nicht mehr gebraucht werden, weil alle Menschen ihre Konflikte auf friedvolle Art und Weise bewältigen.

Ein weiteres neues Paradigma ist:

schade deiner Umwelt nicht mehr, als dies unbedingt notwendig ist

Ein weiteres Paradigma ist also, nichts zu tun, was der Umwelt mehr schadet, als dies für das eigene Überleben wirklich notwendig ist. Auch das wird als Handlungsmaxime in der zukünftigen Welt stets mitberücksichtigt.

Das fängt bei der Ernährung an. Da wird sich jeder täglich die Frage zu stellen haben: Ist es in Ordnung, dass ich Fleisch in irgendeiner Form zu mir nehme oder schade ich dadurch die Umwelt nicht mehr, als dies unbedingt notwendig ist? Schauen wir uns hier als Beispiel einmal im Detail an, was für Fragestellungen da eine Rolle spielen, denn darum wird es gehen.

So entscheide ich im Bewusstsein dessen, dass der Fleischkonsum zur großflächigen Vernichtung von Regen- und anderen Wäldern führt, um Weideflächen zu schaffen und Futtermittel anzubauen. Dadurch wird unermesslicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen vernichtet. Unzählige Arten sind deswegen am Aussterben und schon ausgestorben. Menschen hungern und verhungern, weil sie deswegen nichts zu essen haben. Ein Vielfaches an Wasser wird verbraucht im Vergleich zu der Ernährung mit pflanzlichen Lebensmitteln. Tiere leben als auch sterben unter unwürdigen Bedingungen und werden mit Medikamenten vollgepumpt, um die Qualen, die sie erleiden, überhaupt zu überleben. Von der Energiepyramide her wird acht bis zehn mal soviel Energie verbraucht, als wenn wir rein pflanzliche Produkte zu uns nehmen würden…  Ich entscheide im Bewusstsein all dessen, was mit meinem Handeln zusammenhängt für oder gegen ein bestimmtes Handeln. Ich entscheide mich bewusst und nicht aus einer alten Gewohnheit heraus.

Ein anderer Aspekt ist der konventionelle Landbau, der in der Zukunft keinen Platz mehr hat. Herbizide, Pestizide, chemische Düngemittel und Gentechnik haben absolut nichts mehr auf der zukünftigen Erde verloren. Denn alles schadet der Umwelt wesentlich mehr, als dies notwendig und zu verantworten ist. Solche Methoden sind nicht tragfähig, da sie Böden auf lange Sicht zerstören, Insekten und andere Tiere töten, darunter auch die Bienen, die für die Befruchtung unbedingt notwendig sind, das Grund- und Trinkwasser belasten…

Auf der Erde werden in der heutigen Zeit gut 50% aller produzierten Lebensmittel weggeworfen. Auf der anderen Seite der Welt hungern mindestens eine Milliarde Menschen. Eine fünfstellige Zahl stirbt heutzutage noch täglich an Hunger. Es wird  argumentiert, der biologische Anbau werfe nur die Hälfte an Ertrag ab. Aber wir brauchen auch nur die Hälfte des Ertrages, dafür gerecht verteilt und wenn Weide- und Futtermittelflächen genutzt werden, um menschliche Nahrungsmittel anzubauen, können wir noch viele Menschen versorgen.

Auch die ganzen konventionellen Reinigungs- und Hygieneprodukte, die voller Chemikalien sind, die noch dazu in grausamen Tierversuchen getestet werden, werden in Zukunft auf der Erde nicht mehr produziert und verwendet. Es sind dann nur noch umweltgerechte biologisch abbaubare Produkte im Einsatz, die unsere Umwelt nicht auf irgendeine Art und Weise mehr als nötig schädigen und keinem Tier Leid zufügen.

Auch der Papierkonsum wird einem bewussteren Umgang weichen. Allen Menschen ist klar, dass zum Herstellen von Papier Bäume gefällt werden, dass weißes Papier durch umweltschädliche Chlorierung hergestellt wird und dass Druckerschwärze voll mit giftigen Chemikalien ist.

So werden einmalig genutzte Papiere wie Toilettenpapier, Taschentücher oder Küchenrollen nur noch aus Recyclingpapier sein, da einen Baum zu töten für diese Zwecke mit nichts zu rechtfertigen ist. Die viele Werbung wird auch wegfallen, denn sie ist schlichtweg unnötig und nicht tragbar. Und bei anderem Papier werden die Menschen sich fragen, ob dies wirklich blütenweiß sein muss oder ob auch ein mit weniger Chemikalien behandeltes Papier ausreicht. Wir wägen stets ab zwischen Umweltbewusstsein, Ästhetik oder anderen Aspekten, wobei Umweltbewusstsein an erster Stelle steht.

Die Maxime, seiner Umwelt nicht mehr zu schaden, als dies unbedingt notwendig ist, führt dazu, dass Autos und Maschinen nur noch gemeinschaftlich genutzt werden, da sie sehr aufwendig in der Herstellung, in der Wartung und im Verbrauch von Rohstoffen sind. So etwas wie geplante Obsoleszens wird der Vergangenheit angehören, da es darum gehen wird, nur noch möglichst qualitativ hochwertige Produkte mit langer Lebensdauer zu produzieren, weil zukünftig so ressourcenschonend wie möglich produziert wird und die Materie insgesamt wesentlich stärker geachtet wird. Öffentliche Verkehrsmittel werden  optimal ausgebaut und nach einer Übergangszeit kostenfrei sein, da Mobilität als eine Grundvoraussetzung zur Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben gilt.

Energien werden komplett erneuerbar sein. Alle heute noch verbreiteten Formen, die unnötig auf Kosten der Umwelt gehen, obwohl saubere Energien da sind, werden der Vergangenheit angehören wie Atomkraft, Kohlekraftwerke, Fracking etc. Die Menschheit wird, dank der Patente, die für alle freigegeben sind, gemeinsam Lösungen für umweltschonende Energien finden, die bisherig genutzte vollkommen ersetzen. So wird insgesamt die Kooperation dem Konkurrenzdenken weichen. Alle Menschen arbeiten gemeinsam an Lösungen für anstehende Probleme und tauschen sich miteinander aus, statt sich wie heute im bestehenden Konkurrenzkampf gegenseitig auszuspionieren.

Krankheiten werden erst mit naturheilkundlichen Mitteln behandelt. Erst wenn alle ganzheitlichen und naturheilkundlichen Methoden nicht helfen, werden schulmedizinische Medikamente zum Einsatz kommen. Es wird vor allem nach der Ursache der Krankheit geforscht und wenn diese ermittelt wurde, verschwindet die Krankheit meist von selbst.

Die Menschen bewegen sich jeden Tag zwei Stunden, da dies ihrem leiblich-seelisch-geistigen Gleichgewicht sehr förderlich ist. Sie gehen auch nur noch eineinhalb bis zwei Stunden pro Tag einer produktiven Tätigkeit nach, den Rest der Zeit verbringen sie damit, ihrem Nächsten zu helfen, der Hilfe braucht wie Alten, Kranken, Behinderten und Kindern, sich gesund zu ernähren mit viel Obst und Gemüse. Dies ebenfalls, um sich gesund zu erhalten und den typischen Zivilisationskrankheiten vorzubeugen.

Stell dir vor

Stell dir vor,

es gäbe keinen Privatgrundbesitz mehr auf Erden, sondern das Recht eines jeden Menschen auf eine Unterkunft je nach seinen Bedürfnissen (ebenso wie auf eine Ferienunterkunft von Zeit zu Zeit)

Stell dir vor,

es gäbe keine Ausbeutung von Menschen mehr auf dieser Welt und alle Produkte hätten einen fairen Preis

Stell dir vor,

es gäbe nur noch Tauschwährungen ohne Zins und Zinseszins und freies Geben und Nehmen

Stell dir vor,

es gäbe keine Menschen mehr, die Tiere essen, damit alle Erdenbewohner genug zu essen haben

Stell dir vor,

es gäbe keinerlei Einsatz von Giften mehr gegen Tiere und Pflanzen und es würde nur noch biologisch angebaut

Stell dir vor,

es gäbe keine Privatfahrzeuge mehr außer Geschäftswagen oder Campingbussen und stattdessen Car-Sharing, ausreichend ausgebaute öffentliche Verkehrsmittel und die Gepflogenheit, andere auf dem Weg mitzunehmen

Stell dir vor,

es gäbe ein Pfandsystem, dass all unsere Verpackungen dem Recycling zuführt

Stell dir vor,

alle benutzten Energien wären erneuerbar

Stell dir vor,

es gäbe nur noch biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel

Stell dir vor,

es würde fast nur noch Recyclingpapier benutzt…

Wie wäre diese Welt beschaffen?