Morgen Demo am Hambacher Forst

Vom BUND habe ich gerade erfahren, dass der Hambacher Forst vorerst nicht gerodet werden darf. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat damit einem Eilantrag des BUND Stattgegeben. Das ist eine große Freude erstmal, aber eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Deshalb heißt es weiterkämpfen für dem Erhalt der letzten 300 Hektar 12.000 Jahre alten, durch nichts zu ersetzenden (Ur)waldes. Heute mittag um zwölf Uhr ist deshalb eine Großdemonstration angesagt, zu der die Initiative Buirer für Buir, des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), von Campact, Greenpeace und NaturFreunde Deutschlands aufgerufen haben. Sie findet auf einer Wiese nördlich des S-Bahnhofs Buir statt. Weitere Infos über die Demo, Anreise etc. sind zu finden auf www.stop-kohle.de

Anlässlich des Hambacher Forsts

Stop. So geht es nicht. Was Not tut ist eine Umkehr.

Was sehe ich, wenn ich in die Zukunft sehe?

Ich sehe da kein Geld. Denn Geld ist für mich der Widersacher Gottes.

Wir sehen es mehr denn je an den Kampf um den Hambacher Forst. Da ist Gottes Schöpfung, die es zu bewahren gilt. In der heutigen Zeit gilt es, die ursprüngliche Natur zu hundert Prozent zu schützen, da wir Menschen schon viel zu viel von ihr vernichtet haben. Es gilt umzukehren von der Zerstörung und dauerhaften Vernichtung der Natur. Von der Ausbeutung des Planeten. Wir sind nicht dazu auf der Welt, zu vernichten, sondern zu bewahren.

Wir sind dazu auf der Welt, alles zu tun, um die ursprüngliche Natur zu beschützen, denn sie kann sich nicht wehren. Sie ist darauf angewiesen, dass wir uns für sie einsetzen. Und zwar alle Menschen. So etwas wie es jetzt am Hambacher Forst passiert, darf es in der heutigen Zeit einfach nicht mehr geben. Der Wald, der dort ist, ist durch nichts zu ersetzen. Er wird nie wieder so sein wie vorher. Er muss gerettet werden!

Politiker haben auch nicht das Recht, über die Natur in dieser Form zu verfügen. Sie haben sich das Recht genommen und tun so, als hätten sie es. Aber sie haben es nicht, denn es ist ihnen nicht von Gott gegeben. Da sie ja für den Widersacher arbeiten, der nichts kann außer zerstören wie wir eben festgestellt haben. Da sie für Geld arbeiten und nicht für Gott. Hier wird es wieder offenbar, so offenbar wie es nicht anders sein könnte.

Was wir brauchen ist ein vollkommen anderes System. Ein System der Bewahrung statt der Zerstörung.

Um von einem zerstörerischen Verhalten der Natur gegenüber zu einem bewahrenden zu gelangen, ist es wichtig und ganz entscheidend, sich mit der Natur zu verbinden. Eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Sich über die Natur mit Gott – oder wer nicht an einen Gott glaubt, – mit unserem Ursprung zu verbinden. Das können wir tun, indem wir uns sehr viel in der Natur aufhalten, uns in ihr bewegen. Bewegung ist grundsätzlich äußerst wichtig für den menschlichen Körper. Die meisten Ursachen von Krankheiten rühren vom Bewegungsmangel her. Beginnen wir, uns täglich zu bewegen, möglichst in der Natur. Möglichst zwei Stunden am Tag. Jeden Tag. Zu unserer Gesunderhaltung, zu unserer Rückverbindung mit unserem Ursprung, zur Herstellung und zum Erhalt unseres leiblich-seelisch-geistigen Gleichgewichts. Damit wir verbunden sind – mit der Natur, als Menschen miteinander und untereinander, mit unserem Ursprung, unserem Schöpfer. Dann kann so etwas wie jetzt am Hambacher Forst – eine vollkommen gottlose Tat (von gottlosen Menschen) – nicht mehr passieren.

Dann freuen wir uns alle über die Natur, über Gottes Schöpfung, die so wundervoll ist, dass wir sie als Menschen nie in dieser Form erschaffen könnten. Die perfekt funktioniert, alles aufeinander abgestimmt. So perfekt, dass wir aus ihr lernen können. Wir brauchen die Natur als Menschen. Ohne sie sind wir verloren. Wir brauchen zum wirklichen Leben eigentlich nur ganz wenig Energie, wenn wir unsere Nutzung von Maschinen auf das Allernötigste beschränken. Wir könnten sogar komplett ohne sie leben und wären noch dazu viel glücklicher. Wo kommt der ganze Energiehunger eigentlich her? Wir brauchen eine Umkehr, auch hier. Ein zurück zum Ursprung. Früher haben die Menschen ihre Wäsche mit der Hand gewaschen. Jahrtausende Jahre lang. Alles war in Ordnung. Jetzt wo wir Waschmaschinen haben ist nichts mehr in Ordnung. Ist alles außerhalb der göttlichen Ordnung. Wird die Natur zerstört damit wir unsere Maschinen laufen lassen können. Das ist alles außerhalb der göttlichen Ordnung. Es ist vollkommen pervers. Vor allem deshalb, weil wir am glücklichsten sind, wenn wir nur wenig haben. Weil wir uns am besten fühlen, wenn wir die Wäsche per Hand waschen. Das ist meine Erfahrung. Ich fühlte mich sogar am besten, als ich mal gar keinen Strom hatte und habe dies auch von anderen Menschen gehört. Das weiß man nur nicht, wenn man es nicht erlebt hat.

Also, wir brauchen eine Rückverbindung zu unserem Ursprung und die erlangen wir, in dem wir uns zum Beispiel zwei Stunden pro Tag bewegen oder etwas anderes für diese Rückverbindung tun.

Als nächstes brauchen wir Unabhängigkeit von einem Einkommen, um unseren Lebensunterhalt zu sichern. Denn meistens, um nicht zu sagen fast immer ist die Grundlage für das, für was wir Geld bekommen ebenso mit der Zerstörung der Natur und somit unserer Lebensgrundlagen verknüpft.Schauen wir genau an, für was wir Geld bekommen. Fast immer geht es mit Zerstörung der Natur einher. Das ist schon einmal grundfalsch an dem ganzen herrschenden System. Deshalb könnten wir entweder jede(m) gleich alles kostenlos, also ohne Geld zur Verfügung stellen, was man wirklich zum Leben braucht. Wir könnten also gleich eine Welt ohne Geld erschaffen.

Oder wir sagen: übergangsweise um von dem einen System zu einem anderen zu kommen, nehmen wir ein Grundeinkommen her. Was brauchen wir, um zu leben? Tausend Euro im Monat? Also, geben wir diese den Menschen, damit sie helfen können eine bessere Welt aufzubauen. Wir wissen nicht wie wir das finanzieren können? Dann geben wir es beispielsweise nur denjenigen, die weniger als 100.000 Euro auf dem Konto haben. Alle, die mehr als 100.000 Euro auf dem Konto haben können langfristig sich selbst versorgen und brauchen niemanden, der ihnen ein Grundeinkommen gibt.

Können wir uns dann auf die faule Haut legen? Nein, darum geht es nicht. Das Argument gegen ein Grundeinkommen ist, dass die Menschen dann gar nichts mehr tun. Ich bin dafür, dass jede(r), der kann und nicht aus gesundheitlichen Gründen ausfällt, sich eineinhalb bis zwei Stunden pro Tag für die Gemeinschaft in irgendeiner Weise, die ihm oder ihr entspricht einbringt. An fünf Tagen pro Woche. Macht 7,5 bis 10 Stunden pro Woche. Das, damit die Grundversorgung an Lebensmitteln und allem, was sonst vonnöten ist funktioniert. Jede(r) kann selbst auswählen von den zu verrichtenden Tätigkeiten, was er oder sie machen möchte.

Die restliche Zeit des Tages wird dafür verwendet, hilfsbedürftigen Menschen wie Kindern, Kranken, Alten und Behinderten zu helfen, sie mitzuversorgen.

Alle versuchen gemeinsam, die Probleme der Welt vor Ort zu lösen. Jede(r), der sich dazu berufen fühlt bringt sich ein und das nicht aus egoistischen Interessen, sondern zum Wohle aller und des Ganzen. Es wird an allen Orten Gruppen von Menschen geben, die alles daran geben, herauszufinden, was das jeweils Beste in der jeweiligen Situation unabhängig von irgendwelchen finanziellen Interessen ist.

Es gibt auch keinen Profit mehr im neuen und anderen System. Firmen sind Dienstleistungsunternehmen, die den Menschen dienen ohne ihn oder die Natur einfach nur auszubeuten.

Die Landwirtschaft ist bio-logisch wie sie dies früher auch immer war. Es werden keine chemisch erzeugten Gifte mehr für die Erzeugung von Lebensmitteln eingesetzt, da dadurch Menschen, Tiere und Pflanzen geschädigt wurden und dies für eine intakte Umwelt nicht zuträglich ist.

Die Medizin ist zuerst naturheilkundlich, dann erst wenn dies nicht hilft, wird nach Mitteln der Schulmedizin gegriffen. Warum? Weil die Schulmedizin nicht heilt, weil sie Nebenwirkungen hat, weil die Rückstände der Medikamente unsere Flüsse belasten, sie nicht nach den Krankheitsursachen forscht, sondern nur die Symptome bekämpft…

Plastik wird enorm reduziert und komplett recycelt beispielsweise durch ein Pfandsystem. Werbung ist aufgrund eines hohen Verbrauchs von Rohstoffen zur Herstellung von Papier abgeschafft.

Energie sollte grundsätzlich erneuerbar sein. Alles andere ist veraltet und entspricht nicht mehr der heutigen Zeit. Wir haben die Mittel und Wege erneuerbarer Energie und sind angehalten, diese zu fördern und alles andere sein zu lassen.

Für eine bessere Welt

Konferenz am 18. und 19. August 2018 auf dem Gut Karlshöhe in Hamburg

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Gleich zwei Konferenzen hintereinander im Norden Deutschlands: die Konferenz „Für eine bessere Welt“ am Wochenende Mitte August in Hamburg und die Utopie-Konferenz an den drei Tagen darauf an der Leuphana Universität in Lüneburg (es wurde schon berichtet).

Nach der Begrüßung zur Konferenz für eine bessere Welt, die in der Scheune stattfand , bei der weit mehr Anwesende da waren als es Stühle gab, ging ich zum Workshop „Liberating structures – Vom Sinn zur Tat“, bei dem Johannes Schartau von Holisticon.de die Fragen besprach, die bei der Umsetzung einer Idee eine Rolle spielen und wichtig sind, zu beantworten: die Frage nach dem Sinn und Zweck einer Sache und nach den Prinzipien wie beispielsweise Welche Regeln sind notwendig, um unser Ziel umzusetzen?

Dann kamen 9 Whys, die auf eine ganz spezifische Art und Weise angegangen wurde und zwar mal in größeren, mal in kleineren Gruppen, die sich später wieder miteinander austauschten. Wir suchten uns anhand der Fragen ein Thema aus, das in meiner Gruppe das Thema Nachbarschaft war. Wir gingen folgenden Fragen nach: „Was ist der unerschöpfliche Existenzgrund für diese Gruppe?“ Und „Warum diese Gruppe?“ Dies fassten wir für andere in einem Satz zusammen. Zwei Gruppen tauschen sich aus und einigen sich auf einen Satz bevor wir es an die Wand pinnten, es uns gegenseitig vorstellten und einen gemeinsamen Satz bildeten.

Dann kamen die sogenannten Mini Specs mit Fragen wie: Nach welchen Regeln müsst Ihr unbedingt handeln, um erfolgreich zu sein? Was müssen wir tun? Was dürfen wir nicht tun? Fragen, zu denen sich jeder selbst Notizen machte. In praktischen Beispielen ging es in den Gruppen darum, eine kleinstmögliche Liste für gemeinsame Regeln zu erstellen und zwei bis drei Handlungsanleitungen zu entwerfen.

Weitere Fragen waren, wer involviert werden muss, um der Gruppe zum Erfolg zu verhelfen? wie z. B. Stadtteiltreff, Gemeinde, Vereine, Kirchen, Kleinkünstler, unmittelbare Nachbarn…

Die nächste Frage wäre: Was sind Eure ersten Schritte, um die Initiative zu starten? Mehr Infos gibt es unter liberatingstructures.com.de.

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Bei der nächsten Gruppe, bei der ich selbst teilnahm, ging es um Online-Tools jenseits der großen und bekannten Plattformen google und Co:um e-mails bei alternativen Anbietern wie posteo.de für einen Euro im Monat, bei free.de bei der man nach Selbsteinschätzung zahlt und riseup.net bei denen man zwei Einladungen braucht . Dann mit messengers wie signal.org, threema, riot.im und wire.com. Schließlich ging es ums Diskutieren etwa bei wechange, rocket.chat, fairchat.net, mattermost, fairapps.net und die Forums-Software discourse.org.

Dateien teilen kann man bei nextcloud.com, wo es auch viele Apps gibt, bei free.de, fairkom.eu, disroot.org und windcloud.org. Erwähnt wurde auch Atlassian.com und für Videokonferenzen jitsi.org, Appear.in, fairchat.net und daneben noch Wekan und gitlab.com. Die Hinweise waren ganz wertvoll, da man sonst nur schwer darauf stößt.

Beim nächsten Workshop, den ich besuchte ging es darum, Projekte zu verwirklichen. Zur Strategienplanung empfiehlt sich, ein brainstorming zu machen und nach größter Wirkung und Machbarkeit zu sortieren, wobei Ressourcen, Kenntnisse und Personen eine Rolle spielen. Als Zielgruppen gilt es zwischen direkten und indirekten Zielgruppen zu unterscheiden. Bei Stakeholdern werden Interesse, Nutzen und Konkurrenz berücksichtigt. Die zentrale Fragen sind hier: Wer muss aktiv werden? Und wer kann Entscheidungen beeinflussen?

Wir entwickeln dabei eine Vision/Fernziel/Impact und beschreiben das Was – kühn, inspirierend, visionär. Es dient der Inspiration, Orientierung und Kommunikation und dient als Gradmesser welche Aktivität zielführend ist. Dann planen wie die Strategie – das Wie. Die Fragen sind hier: Welche Strategie hat die größte Auswirkung? Welche Ressourcen Zeit und Personen stehen zur Verfügung? Die Projektziele sind konkret auf Projekt bezogen, am bestenSMART formuliert und dienen der Messung. Dann kommt der Projektstrukturplan an die Reihe.

Zwischendrin lernte ich einen Menschen kennen, an dessen Klapprad eine Fahne mit der Aufschrift Gradido prangte. Mir war  das System genannt

Natürliche Ökonomie des Lebens
für weltweiten Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur

der Gradido-Gründer Margret Baier und Bernd Hückstädt vor einigen Jahren schon einmal untergekommen und ich war davon recht begeistert. Aus irgendwelchen Gründen, die mir entfallen sind habe ich es nicht weiterverfolgt, aber ich halte es auf jeden Fall für empfehlenswert, sich damit zu beschäftigen.

Eine weitere Veranstaltung fand statt zum Thema Crowdfunding & Communitybuilding und wurde durchgeführt von der Hamburger Kreativ Gesellschaft. Unterschieden wird zwischen zwei verschiedenen Arten von Crowdfunding, einmal das

– Spendencrowdfunding mir Spendenquittung und das

– klassische Crowdfunding mit Dankeschöns und Weitergabe des Projektergebnisses

Beispiele sind crowdfunding.der und betterplace.org, eine vorher definierte Summe muss dabei allerdings erreicht werden, sonst bekommt man gar kein Geld.

Wichtig dabei ist die Projektpräsentation. Dafür ist wichtig, ein Pitch-Video zu drehen und die Idee vorzustellen. Dabei werden am besten typische W-Fragen beantwortet, Fotos aufgenommen und attraktive Dankeschöns entworfen. In zwei bis drei Minuten mit den Machern dahinter. Interessant ist auch storytelling mit Bezug auf die Frage: Was ist unsere Motivation dahinter? The story of me/us/now sowie die Bildung eines eigenen Netzwerkes mit Freunden, Familie, Bekannten, Fans… als auch der Aufbau einer Crowd mit Social Media, Newsletter, Website, Blog, Veranstaltungen, Startnext-Blog, Multiplikatoren/Botschaftern und Presse. Interessant sind auch Aktionen wie Flohmarkt, Party oder andere Mitmachaktionen. Es empfehlen sich 2 Monate Vorbereitungszeit.

Bei geht es darum, das Finanzierungsziel zu ermitteln, ebenso wie Netzwerk, Zielgruppen und Zahlungsbereitschaft, Voll- oder Teilfinanzierung, Provisions- und Transaktionskosten, Steuern – dazu wenigstens einmal mit Steuerberater zusammensetzen. Eventuell kann man/frau einen prozentualen Eigenanteil leisten. Bei finanziellen Unterstützern kann man von etwa 1 Euro pro Seitenbenutzer ausgehen.

Das Potential kann erhöht werden durch Marktforschung und Akquise, Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb und Professionalisierung. Es geht also nicht nur um Finanzierung, sondern auch ums Bekanntmachen des Projekts. Mit Freunden kann überlegt werden, was man als Dankeschön geben kann.

Es gab mehrere Termine für ein Speakers Corner, bei dem man sein Projekt vorstellen konnte und auch die Möglichkeit, einen Stop-Motion-Video zu drehen, das von einer Mitarbeiterin des Hamburger Umweltzentrums geleitet wurde, die sogar bereit war, die unfertigen Videos fertigzustellen. Hier ist das Ergebnis:

 

Die ganzen Veranstaltungen fanden in verschiedenen Räumlichkeiten in der Scheune, dem Imkerhaus, dem Stall und Gutshaus zu den Themenbereichen Denken, Träumen, Lernen und Wandeln statt.

Es waren zwei sehr anregende und erfüllende Tage in herrlicher Umgebung im grünen Gutshof mit viel Natur in Hamburgs Nordosten – eine überaus gelungene Veranstaltung mit etwa hundertfünfzig TeilnehmerInnen und viel Vermittlung von Know How sowie Austausch. Es gab auch ganz praktische Dinge wie Kräuterwanderungen oder Achtsamkeitsübungen, Gruppenmeditationen und die Vorstellung von dem, was Soziokratie ist, interaktive Talks zu den Themen Minimalismus, anders konsumieren, Gemeinschaft, Netzwerken und Nachbarschaft sowie Arbeit; Zeit und Geld. Übrigens war es die zweite Konferenz seiner Art, der man viele Folgeveranstaltungen wünscht.

 

 

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Petition zum Hambacher Forst

„Der Reichtum eines Landes wird an seiner Artenvielfalt bemessen werden“ ist ein Satz, der mir spontan einfällt zu dem, für was die zukünftige Welt meiner Auffassung nach steht. Und „Ursprüngliche Natur gehört zu hundert Prozent geschützt“. Unter urspünglicher Natur ist so etwas ei der Hambacher Forst gemeint. Naturwälder und naturnahe Wälder, sind Wälder, die durch nichts zu ersetzen sind. Es ist nach meiner Auffassung vom universellen Gesetz her auf der Erde gar nicht mehr erlaubt, solche Wälder abzuholzen. Weder hier in Deutschland noch irgendwo anders auf der Welt. Es hat sich nur noch nicht herumgesprochen. Das sind wir Menschen der Natur schuldig, die wir schon viel zu lange ausgebeutet und zerstört haben. Wir dürfen ursprüngliche Wälder nicht mehr zerstören, für nichts in dieser Welt und ganz und gar nicht für Energie und für Geld. Das einzige, was in einer solchen Art von Wäldern überhaupt erlaubt wäre, ist die schonende Sammlung einzelner Kräuter zu Naturheilzwecken von menschen aus der Umgebung und das auch nur in ganz geringem Ausmaß. Menschen, die so etwas tun wie alte unersätzliche Bäume für wirtschaftliche Zwecke abzuholzen gehören allesamt an einem sicheren Ort untergebracht, an dem sie sich nicht mehr als Schänder an der Natur verdingen können.

Einen schönen Artikel, was man/frau tun kann gegen diese skandalöse Geschichte gibt es bei fuereinebesserewelt.info, wo auch über eine weitere Petition vom BUND berichtet wird.

Hier eine Petition zum Thema Hambacher Forst, einem Skandal schlechthin und das mitten in Deutschland. Einem Land, das langsam anfangen könnte, seinen Energiehunger zu reduzieren. Weniger Maschinen zu nutzen, mehr von Hand zu Spülen oder Waschen und Maschinen auch wieder gemeinschaftlich zu nutzen wie das früher mehr der Fall war. Es fehlen nur noch an die fünzigtausend Unterschriften, um die 300.000 zu erreichen.

campact.de Hambacher Forst-appell

Tag des offenen Denkmals

Am morgigen Sonntag, den 9. September 2018 ist Tag des offenen Denkmals. Ich habe das durch Leute erfahren, die darüber gesprochen haben. Da ich einmal zu einem solchen Anlass in Frankreich eine Kirche besucht habe, die das ganze Jahr geschlossen war und mir dies in bleibender Erinnerung blieb, weil es etwas so besonderes war, möchte ich dieses Date gerne auf dieser neu eingerichteten Plattform weitergeben. Denn auch das hat mit einer anderen Welt zu tun. Ein Denkmal ist eine Anknüpfung an etwas Vergangenes, etwas Gewesenes. Aber oft knüpfen wir ja auch heute gerne an etwas Vergangenes an, lassen etwas wieder Aufleben, was früher einmal war. Stellen etwas wieder so her wie es früher war. Lassen uns von etwas Vergangenem inspirieren oder berühren.

Ein Denkmal erinnert uns an die Geschichte, an das, was einmal war. Es erinnert uns auch daran, dass dann, wenn wir als einzelne Menschen und als Menschheit insgesamt uns nicht verändern, sich die Geschichte wiederholen kann. Wenn wir die Dinge nicht aufarbeiten, die einmal passiert sind. Wenn wir sie nicht mit einem liebevollen Blick, der aus unserem Herzen kommt betrachten, sie in unser Herz schließen, das Gewesene annehmen, als das, was war, um daraus zu lernen und für die Zukunft etwas Neues und anderes zu erschaffen, also es zu transformieren.

Es gibt eine Seite im Internet, auf der man in der gesamten Republik an allen Orten nach offenen Denkmälern suchen kann: www.tag-des-offenen-denkmals.de. Auf einer Karte sind alle am morgigen Sonntag offenen Denkmäler übersichtlich verzeichnet. Das Motto dieses Jahr ist „Entdecken, was uns verbindet“. Also: gehen wir auf Entdeckungsreise am morgigen Sonntag, um uns von dem alten berühren und verwandeln zu lassen, um etwas Neues zu kreieren. Aber es gibt natürlich auch noch viele andere Seiten, die man mit der Suchmaschine ixquick.de beispielsweise suchen kann ohne danach mit nerviger Werbung belästigt zu werden ;).

another world – Utopien und Visionen einer zukunftsfähigen Welt

Ein lange gehegter Traum wird endlich war: eine Website, die sich nicht nur mit meinen eigenen, sondern vielleicht auch mit den Visionen und Utopien anderer Menschen beschäftigt. Ein Raum, in dem Platz ist dafür, wie die Zukunft auf diesem Planeten sein könnte, jenseits von rechts und links, von rot, gelb, grün und schwarz. Eine Website, bei der nicht um die Probleme herumgeredet wird, sondern sie konkret benannt werden, um gemeinsam zu überlegen, jede(r) da wo er/sie steht: Was können wir tun? What can we do? Was können wir tun, um der massiven Zerstörung unseres Planeten Einhalt zu gebieten? Was können wir tun in Hinsicht auf eine zukunftsfähige und wie manche sagen enkeltaugliche Welt, denn das ist unsere Verantwortung als satte Menschen, die alles haben während andere Menschen auf diesem Planeten ebenso wie Tiere und Pflanzen ausgebeutet werden, um unseren Hunger nach dem und jenem zu stillen? Ich wünsche dieser Seite viele Leser*innen und einen regen Austausch unter Gleichgesinnten. Denn im Grunde wünschen wir uns doch alle eine Welt ohne Ausbeutung, ohne Hunger und ohne Krieg. Wieso ist es dann so schwer, dies zu erreichen? Es müsste doch ganz leicht sein, wenn wir das alle wollen!

Und warum another world? Andere Welt auf englisch frei nach dem Motto „eine andere Welt ist möglich!“, das sich auch attac auf die Fahnen geschrieben hat. Ich selbst habe dieses Motto vor vielen Jahren kennengelernt und denke, die Zeit ist reif, diese andere Welt, die wir uns erträumen auch ein Stück weit wahr werden zu lassen. Diese Website möchte eine Ermutigung dafür sein.

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um zu helfen, eine andere Welt zu kreieren

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