Die Konferenz "Für den Frieden"

20191221_200655
Lex van Someren

Eine Wintersonnenwende der besonderen Art war die Konferenz « Für den Frieden » am 21.12.2019 in Erding. Als ich ankam, erfuhr ich, warum Jane Goodall abgesagt hatte, wegen der ich mir überhaupt ein Ticket gekauft hatte : man hatte den Veranstalter als Rechtsextremisten und Rassisten diffamiert wie man dies landesüblich mit allem tut, was nicht in die linke Ecke mit ihren vorgegebenen Schablonen passt. Alles, was nicht links ist, ist rechtsextrem, so leicht macht man sich das und damit sind alle Probleme für manche gelöst. Für andere, die hinter die Kulissen schauen widerum nicht. Man könnte auch sagen : alles, was manchen Leuten nicht passt, wird in die rechtsextreme Ecke gestellt, obwohl es eher die Mitte ist. Unglaublich, wie viele Menschen dem ungefragt Glauben schenken und eventuell sogar ins gleiche Rohr blasen ohne zu reflektieren, ob da nicht etwas dahintersteckt, was die Menschen einfach noch nicht kennen.

„Es waren Leute vor der Tür gewesen, die gegen die Veranstaltung protestiert haben und es war sowieso schwer gewesen, überhaupt einen Raum dafür zu finden,“ erzählte mir ein Helfer.

Die ersten Vorträge hatte ich zwar leider verpasst, aber über die bosnischen Pyramiden, über die einer ihrer Vertreter berichtete hatte ich anderweitig schon gehört. Armin Risi erzählte wie ich hörte vom radikalen Mittelweg, von dem ich schon das äusserst empfehlenswerte Buch gelesen hatte.

Nach der Mittagpause kam anstelle von Jane Goodall dann Dr . Daniele Ganser, der als Professor von der Universität in der Schweiz geflogen war, weil er Dinge vertrat, die er als Wahrheit herausgefunden hatte und die nicht mit der allgemeinen Lehrmeinung konform gingen. Jetzt gibt er Achtsamkeitskurse. Seine Botschaft, die er weitergab war: „Bleib dran, machen wir weiter, erweitern wir unsere Grenze und stehen wir ein für das, was wir glauben.“ Gegen Angst empfahl er Atemübungen.

Wichtig ist nach ihm, eine Position einzunehmen, für unsere Wahrheit einzustehen und eventuell auch eine Stütze für andere zu sein, denn allein sei es sehr sehr schwierig. Das Gemeinsame bei den unterschiedlichen Menschen zu sehen kann helfen, die Vision einer Menschheitsfamilie zu erreichen. Entscheidend sei, keine Gewalt bei der Konfliktlösung anzuwenden, sondern stattdessen Achtsamkeit und Respekt walten zu lassen. Und auch nicht alles, zu glauben, was man selber denkt. Ziel der Friedensbewegung müsste sein, bevor man stirbt mutig zu sein. Dabei kann man sich kleine Ziele vornehmen und sich hinter den Wasserfall stellen, den die Gedanken darstellen, um zum Beobachter zu werden. „Bewegen Sie sich, laufen Sie“, gab er den Teilnehmern zum Abschluss mit auf den Weg.

Lex van Someren sprach davon, dass sich eigentlich alle Menschen nach dem Frieden sehnen, nach dem Frieden mit sich selbst. „Dann sind wir nicht mehr manipulierbar. Wir werden als Kinder schon von unserer eigenen Wahrheit weggeführt. Irgendwie wollten wir jedoch die Erfahrung machen, von der göttlichen Quelle getrennt zu sein. Wir alle haben diese Erfahrung gemacht und es geht darum, zurück zu gehen. Jetzt ist die Zeit. Denn die ganze Menschheit ist traumatisiert. Und der Widerstand, diesen Schmerz zu fühlen ist sehr gross.“

Er empfiehlt, den vollständigen Weg zur Wahrheit zu gehen. Es ist zwar unbequem, aber dann sind wir nicht mehr manipulierbar. Ansonsten wird alles getan, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt. Es geht für ihn darum, nach innen zu gehen, wobei es wenige Menschen gibt, die ganz tief gehen. Wichtig sei, einen Raum zu kreieren, in dem wir sein dürfen. Durch den tiefsten Widerstand kann man seiner Ansicht nach nicht alleine gehen, sondern nur an der Hand eines Therapeuten oder eines spirituellen Lehrers.  Und es geht nur übers Fühlen.

Der vollständige Friede mit uns selbst ist nach ihm nur möglich, wenn wir Frieden mit unseren Eltern haben. Das Leben ist das grösste Geschenk, das unsere Eltern uns machen können. Der Weg ist, durch Fühlen die Verstrickungen mit ihnen aufzulösen. Und keine Kompromisse einzugehen, sondern unerschütterlich für die Wahrheit einzustehen.

Nach einer Videobotschaft von Dr. Rüdiger Dahlke wurde das reichhaltige Programm mit einem Konzert mit Mantras von Lex von Someren abgeschlossen.

Es war die erste Friedenskonferenz dieser Art und für alle, die sich nicht von den Kritikern  abhalten liessen, eine Oase an positiven Impulsen für eine andere Welt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s