Be.come – ein Kurs der Pioneers of change

Ausprobiert

Bericht einer Teilnehmerin

Zwei verschiedene Leute hatten mich auf die Pioneers of change aufmerksam gemacht und nachdem ich einmal ein Regionaltreffen im Rahmen der Pioneers of change veranstaltet hatte, um mich als Vertretern der „anderen Welt“ an sie anzuschliessen, stiess ich wieder auf den Be.come-Kurs, den die Pioneers of change anbieten, um ins Tun zu kommen. Den Kurs hatte ich eigentlich schon ein Jahr vorher machen wollen, aber erstmal aus verschiedenen Gründen darauf verzichtet. Dann stand ich wieder vor der Frage – wie jetzt manche vor der Frage stehen.

Ich kannte jemanden, der den Kurs gemacht hatte und rief ihn am Tag der Anmeldefrist an. Er sagte: „Der Kurs ist auf jeden Fall sein Geld wert. Eigentlich ist er mehr wert, denn es ist wie ein Coaching. Aber da es für die Wandelbewegung ist, wird er zu diesem Preis angeboten. Mich hat er weitergebracht und wir haben jetzt noch eine begleitende Weggemeinschaft. Ich würde den Kurs an Deiner Stelle machen. Ich glaube, das ist das Richtige für dich.“

Also alles in allem war ich dann überzeugt, dass es der richtige Weg für mich ist und ich meldete mich in den letzten Minuten vor Anmeldeschluss an.

Dann fing der Kurs auch gleich an mit verschiedenen Videos zum Thema Potenzialentfaltung, die dazu dienen, sich seiner selbst ein ganzes Stück weit – mehr wie gewohnt – gewahr zu werden. Zu sehen, wo man steht und wie man da hingekommen ist – durch die Suche nach dem roten Faden und Wendepunkte im Leben, Gaben und Talenten, uns begleitende Beziehungen, die uns vielleicht gar nicht mehr förderlich sind… Vom Grübeln ins Handeln zu kommen ist ein Hauptmotto des Kurses – und wie ich noch darstellen werde hielt der Kurs – zumindest bei mir, was er verspricht.

Zu den Videos in den im einzelnen sieben Modulen kamen Live-Zoom-Calls mit zum Teil bekannten Persönlichkeiten wie Geseko von Lübke, Christian Felber und Vivian Dittmar, bei denen die Mehrheit der Teilnehmer*innen anwesend waren. Nach den inspirierenden Interviews konnten die Teilnehmer*innen des Kurses Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen, was die Interaktion extrem förderte.

Zu Beginn eines jeden Zoom-Calls gab es eine Zeit zum Ankommen mittels einer Kurzmeditation und eine Eingangssrunde reihum zum Abholen aller Teilnehmer*innen da, wo sie sind. Auch das ist sehr sympathisch und ganz im Sinne der neuen Zeit.

Begleitend wurden zu verschiedenen Zeiten Weggemeinschaftsgruppen in Form von gemeinsamen Zoom-Calls angeboten. Wir durften uns auch einen Buddy suchen, um mit ihm einzelne Aufgaben anzugehen, was bei mir persönlich allerdings weniger gut funktionierte.

Ausserdem gab es überall bei den Lernaufgaben die Möglichkeit, Kommentare zu senden, die für alle Teilnehmer*innen sichtbar waren, was die Gruppenzugehörigkeit und den Austausch förderte und ein Forum für gemeinsame Themen.

Das einzige, was mir nicht gefiel von allen Modulen war die Arbeit zum Thema Geld, aber das ist sowieso ein ganz besonderes und auch nebenbei bemerkt mein Spezialthema, da ich selbst ein Jahr ohne Geld gelebt habe und meiner Ansicht nach ist das Problemfeld nicht in einem so kurzen Modul abschliessend behandelbar. Sowieso kann man auch einfach einmal anderer Meinung sein und die des anderen stehen lassen.

Ich persönlich bin die gesamten ersten Wochen, wenn nicht fast Monate hinter dem doch recht intensiven und straffen Programm hinterhergehechelt und war dankbar, als ich bei der dritten Integrationswoche relativ gegen Ende des Kurses endlich aufgeholt hatte, um in etwa beim Stand der anderen zu sein. Es empfiehlt sich also wirklich, sich wöchentlich eine bestimmte Zeit dafür zu reservieren. Und sowieso gibt es solch eine Fülle von Videos, sogar noch zusätzlich in einem Bonusprogramm als Aufzeichnungen von früher, dass es gar nicht so einfach ist, die Zeit zu finden, sich alle anzuschauen.

Fazit: Der Be.come-Kurs ist – mit ganz kleinen Einschränkungen – ganz im Sinne der Wandelbewegung, ist von seinem Preis her auf jeden Fall sein Geld wert und hat es bei mir persönlich wirklich geschafft, mich ins Tun zu bringen.

Ich habe nämlich danach angefangen, ein lange auf Eis gelegenes Buch für die Veröffentlichung in Angriff zu nehmen und habe auf einmal Tag und Nacht daran gearbeitet. Plötzlich sind ganz viele Menschen aufgetaucht, um mir bei diesem Projekt zu helfen genau da, wo ich Hilfe und Unterstützung brauchte: ein Schriftsteller und Therapeut zur wöchentlichen Begleitung, ein Autor, der sein Buch auf dem Markt verkaufte und mir genau erklärte wie er das gemacht hat und ich das am Besten auch mache, ein Künstlerverein für Künstler, die in der Region wohnen (in Südfrankreich, wo ich gerade bin und das Buch ursprünglich auch entstanden ist), ein Verein für Autoren, die ihre Bücher selbst veröffentlichen möchten, der mir wiederum zwei deutsche Autoren vermittelte, die in der Gegend leben und mit denen ich telefonieren konnte, um Einzelheiten und Erfahrungen über deren Veröffentlichungen zu erfahren…

Der Kurs hält also, was er verspricht – zumindest bei mir war das eindeutig der Fall. Und das ist eigentlich unbezahlbar.

Was ich vermisst habe und wo meine Erwartungen nicht erfüllt wurden, war dabei, Unterstützer*innen oder Helfer*innen für meine anotherworld.site zu finden und ein bisschen mehr Austausch mit den gesamten Kursteilnehmer*innen zu haben. Das waren eigentlich die Hauptgründe, warum ich den Kurs gemacht habe.

Aber: im Anschluss an den Kurs habe ich ein Mentoring-Programm der Pioneers of change auf deren facebook-Gruppe entdeckt und kam dann nachträglich doch noch ein wenig auf meine Kosten, indem ich dort jemanden gefunden habe, der meine Website mal von einem professionellen Blickwinkel aus betrachtet. Auch dafür bin ich sehr dankbar.

Ausserdem gab es bei einigen Teilnehmer*innen das intensive Bedürfnis nach einem allgemeinen Forum und nach einer weiterführenden Plattform, um sich auch über den Kurs hinaus austauschen und vernetzen zu können. Denn nach dem Kurs fängt der richtige Wandel ja erst an. Da würden sich so manche Teilnehmer*innen eine allgemeine Wandelplattform, auf der man/frau sich weiterhin treffen könnte wünschen. Wenn die Pioneers of change da in Zukunft auch noch etwas anbieten könnten, wo sich die Teilnehmer*innen weiterhin treffen und austauschen könnten, wäre die Sache perfekt.

Insgesamt gesehen ein Kurs, den ich auf jeden Fall weiterempfehle!

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